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        <name>Premium Aqua Supply | Der Großhandel für Aquaristik</name>
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    <updated>2026-04-05T10:19:10+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Aiptasia erkennen, verstehen und behandeln</title>
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                                            Ein Einblick in den Umgang mit Aiptasia (&quot;Glasrosen&quot;) 
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                <![CDATA[
                   Aiptasia erkennen, verstehen und behandeln   
   Quelle: www.reefhacks.com   
   &amp;nbsp; „Stellen Sie sich vor, Sie wachen auf und hören einen ungebetenen Besucher, der Ihre Küche durchwühlt, und Ihren gesamten Vorrat an Kartoffelchips aufisst. Sie fragen diesen gutaussehenden Gast, wie er in Ihr Haus gekommen ist. &quot;Oh, ich bin mit Ihrem neuen Mitbewohner reingekommen&quot;, antwortet er zwischen zwei Bissen. Sie schauen rüber und Ihr Mitbewohner erklärt, dass er niemanden mitgebracht hat und auch niemanden sieht.   
  Sie wollen Ihren neuen Mitbewohner rausschmeißen, weil er einen Schädling mitgebracht hat, aber Sie brauchen ihn, um Ihre Miete zu bezahlen. Also versuchen Sie stattdessen, den unwillkommenen Eindringling loszuwerden. Nichts funktioniert. Kaum haben Sie ihn zur Tür hinausgeschoben, sitzt er wie von Zauberhand auf Ihrer Couch und isst den letzten Bissen Kuchen auf. Es scheint, egal was Sie tun, dieser invasive Hausgast scheint für andere unsichtbar zu sein, und er ist gekommen um zu bleiben.“  
  Diese schöne übertragene Darstellung der Aiptasia haben wir auf  www.reefhacks.com  gefunden.  
  So verrückt dieses Szenario auch scheint, es beschreibt sehr gut, wie eine Begegnung mit Aiptasia abläuft. Aber warum? Um zu verstehen, wie dieser Schädling in Ihr Riffaquarium eindringt, muss man erst einmal verstehen, wer er ist.  
  &amp;nbsp;  
   Wer oder was ist Aiptasia?   
  Aiptasia gehört zu den symbiotischen Nesseltieren und kommt häufig in tropischen Meeren vor. Im Gegensatz zu anderen Lebewesen, die aus den warmen tropischen Ozeanen stammen, kann Aiptasia in einer großen Bandbreite von Wasserqualitätsbedingungen und Salzgehalten überleben. Dies  &amp;nbsp; bedeutet, dass sie in einer Vielzahl von Meerwasseraquarien Fuß fassen und gedeihen kann.  
  Aiptasia kann sich unheimlich schnell vermehren. Das liegt an ihrer einzigartigen Reproduktionsfähigkeit. Während die meisten invasiven Arten sich sexuell vermehren, vermehrt sich Aiptasia sowohl sexuell als auch asexuell. Dies bedeutet, dass diese Anemone auch ohne einen Partner &quot;Kinder&quot; aus sich selbst hervorbringen kann. Das allein ist schon eine etwas ungemütliche Vorstellung.   
  Tatsächlich wird nur eine einzige Zelle benötigt, um eine neue Aiptasia zu erzeugen. Das macht es so schwer, sie loszuwerden.   
  Riffbecken mit ihrer ausbalancierten Wasserchemie und perfekten Lichtverhältnissen bieten nicht nur erwünschten Bewohnern ideale Lebensbedingungen, sondern sind leider auch perfekte Brutstätten für Aiptasia.   
  &amp;nbsp;  
   Wie sehen Aiptasia aus?   
  Auch bekannt als Glasrosen ( Achtung: dieser Begriff wird teilweise auch für andere Arten verwendet)  sind Aiptasia nicht schwer zu identifizieren. Im Wesentlichen sehen diese Schädlinge wie Unterwasserpalmen aus. Der Polypenkörper, der den &quot;Stamm&quot; der Anemone darstellt, ist an einer kreisförmigen Scheibe befestigt. Die elegant wogenden Äste sind eigentlich stechende Tentakel.  
  Spezifische Merkmale variieren je nach Art. Zum Beispiel sind einige Aiptasia-Arten klar, während andere eine erdfarbene Färbung aufweisen. Die meisten Aiptasia-Arten im Meerwasseraquarium sind bräunlich und können von kaum wahrnehmbar bis zu mehreren Zentimetern lang sein.  
  &amp;nbsp;  
   Wie gelangen Aiptasia in das Aquarium?    
  Aiptasia-Anemonen dringen ins Aquarium ein, indem sie in Lebendgestein „trampen“ oder am Boden des  Frag plugs  einer neuen Koralle anhaften.  
  Unglücklicherweise sind diese Schädlinge Profis darin, sich zu verstecken. Wenn sie gestört oder bedroht werden, ziehen sie sich sofort in die winzigen Löcher im Lebendgestein zurück. Aiptasia-Kolonien können sehr geduldig sein und wochen- oder sogar monatelang in ihren Verstecken bleiben.   
  &amp;nbsp;  
   Warum sollten Aiptasia aus dem Becken entfernt werden?   
  Aiptasia sind auf zweierlei Art gefährlich:  
  1. Ihre schnelle Vermehrung führt oft dazu, dass sie die Oberfläche von Steinen überwuchern, was diese für andere Bewohner unzugänglich macht.   
  2. Die eigentliche Gefahr geht jedoch von ihren stechenden Tentakeln aus. Wenn sie bedroht werden, stoßen sie giftige Zellen aus ihren Tentakeln aus. Das Gift ist in der Lage, empfindliche Korallen zu töten. Auch kleinere Fische können diesem Gift zum Opfer fallen.   
  &amp;nbsp;  
   Wie lassen sich Aiptaisa entfernen?   
  Das größte Problem beim Entfernen von Aiptasia ist es, die einzelnen Anemonen als Ganze zu entfernen. Es darf sich keine einzelne Zelle vom Körper lösen, da der kleinste Abrieb die Fortpflanzungszellen im gesamten Aquarium freisetzen kann. Dazu kommt, dass sich Aiptasia bei Gefahr erfolgreich zurückzieht, und schwer zugänglich ist.  
  Man kann also nicht einfach in das Becken greifen und sie entfernen.  
  Neben käuflich erwerbbaren Produkten, gibt es auch einige Substanzen (Hausmittel), die direkt in die Anemone injiziert werden können, um sie zu vernichten.  
  WICHTIG: Bei jeder Methode sollten Sie den Durchfluss vor und während der Behandlung für 5 Minuten ausschalten und 15 Minuten warten, bevor Sie ihn nach der Behandlung wieder einschalten, einschließlich der Rücklaufpumpe.  
   &amp;nbsp;   
   Zitronensaft    - Ziehen Sie Handschuhe an, füllen Sie eine Spritze mit reinem Zitronensaft und injizieren Sie ihn direkt in die Aiptasia. Achten Sie darauf, dass Sie sich langsam bewegen, um zu verhindern, dass die Anemone das Einstichsloch vernarbt.  
   Wasserstoffperoxid    - Füllen Sie auch hier eine Spritze und injizieren Sie vorsichtig eine kleine Menge der Lösung direkt in die Scheibe der Aiptasia. Seien Sie besonders vorsichtig, damit kein Wasserstoffperoxid in das Becken gelangt.   
   Kalkwasser    - Auch bekannt als Calciumhydroxid, ist Kalkwasser in der Lage, Aiptasia abzutöten. Allerdings muss man bei dieser Taktik sehr vorsichtig sein. Sie müssen die Aiptasia mit einer exakt konzentrierten Dosis füllen. Wenn Sie versuchen, zu viele Exemplare auf diese Weise zu töten, können Sie versehentlich den pH-Wert Ihres Beckens erhöhen.  
  Manche Aquarianer schwören auch auf den Gebrauch von kochendem Wasser, Elektrizität, Essig oder sogar Sekundenkleber, was allerdings keine idealen Lösungen sind.&amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
   Eine natürliche Lösung ist es, Fressfeinde in das Becken zu integrieren.   
   Wer frisst Aiptasia?   
  Es gibt ein paar Spezialisten, die Aiptasia, teilweise mit Vorliebe, fressen. Seien Sie sich jedoch immer bewusst, dass diese Arten eventuell auch andere Bewohner als Nahrungsquelle ansehen! Ansonsten gibt es folgende Feinschmecker, die Ihnen helfen können, Aiptasia zu besiegen.  
   Nr. 1: Berghia Nacktschnecke    – Diese als Meeresschnecke klassifizierte Nacktschnecke hat eine Vorliebe für Schädlingsanemonen. Offiziell als Berghia verrucicornis bekannt, ist sie ein natürlicher Räuber von Aiptasia und im Gegensatz zu anderen natürlichen Räubern ist sie nicht daran interessiert, andere Beckenbewohner oder Korallen zu schädigen. Somit ist sie eine sichere Ergänzung für jedes Riffaquarium. Außerdem verleihen ihre Form und ihr Design dieser Schnecke eine einzigartige Ästhetik. Man kann erkennen, dass sie sich an der Aiptasia-Anemone satt gefressen hat, wenn sich ihre Kiemen dunkelviolett verfärben. Für eine optimale Kontrolle fügen Sie vier oder fünf Nacktschnecken in Ihr Becken.  
   Nr. 2 Einsiedlerkrebse    – Einsiedler sind sehr riffsichere Raubtiere. Sie fressen nicht nur Aiptasia-Anemonen, sondern sie haben auch eine Vorliebe für Algen.   
  &amp;nbsp;  
   Folgende Arten sind nicht ganz so riffsicher wie die erstgenannten:   
   Pfefferminz-Garnelen    - Achten Sie darauf, Exemplare der Gattung L. wurdemanni zu kaufen, da diese verrückt nach Aiptasia-Anemonen sind. Allerdings können sie in seltenen Fällen andere Weichkorallen beschädigen, wenn sie hungrig sind.  
   Kupferstreifen-Pinzettfische    (Chelmon rostratus) - Diese Fische sind effiziente Aiptasia Killer, allerdings neigen sie dazu, auch festsitzende wirbellose Tiere, nützliche Anemonen, Indo-Pazifische Röhrenwürmer und Muscheln zu verzehren. Sie brauchen Zeit, um sich zu Aiptasia-Killern zu entwickeln und sind notorisch schwierig in Meerwasseraquarien zu halten.  
   Tangfeilenfische    (Acreichthys tomentosus) – Diese sind Aptasia-fressende Fische aus Indonesien. Man muss beachten, dass es sich hier um scheue Fische handelt, die dazu neigen, gegenüber ihrer eigenen Art und anderen kleinen Fischen aggressiv zu sein. Diese hungrigen Tiere sind zwar nicht wählerisch, aber wenn ihre Nahrungsvorräte zur Neige gehen, sind sie dafür bekannt, dass sie Korallen anknabbern. Setzen Sie Tangfeilenfische nur in relativ großen Becken ein (ab 140 Liter).   
  &amp;nbsp;  
   Fazit   : Aiptasia-Anemonen gehören nicht in ein Riffbecken. Sie mögen ästhetisch und interessant sein, bewundern Sie ihre schwankenden Tentakel jedoch zu lange, werden Sie es bald bereuen. Die Entfernung muss gut überlegt sein und mit großer Vorsicht und Präzision erfolgen.   
  &amp;nbsp;  
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                            <updated>2021-06-23T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Was sagt ihre Farbintensität über eine Koralle aus? Wie kann man Korallenfarb...</title>
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                                            Strahlend bunte Korallen wünscht sich jeder Riff-Fan. Hier sind ein paar Tipps wie man nachhelfen kann. 
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                   Was sagt ihre Farbintensität über eine Koralle aus? Wie kann man Korallenfarben intensivieren?    
    Quelle: saltwateraquariumadvice.com    
 &amp;nbsp; 
  Es gibt sowohl in der Natur als auch im Aquarium zahlreiche Faktoren, die beeinflussen, ob Korallen helle, lebendige, „wünschenswerte“ Farben haben, oder schlicht braun.   
   Licht ist der wichtigste Faktor, aber auch Nährstoffe, KH, Spurenelemente, Wasserbewegung und Proteinversorgung müssen berücksichtigt werden.   
  Korallen entwickeln die beliebten, lebendigen Farben als Sonnenschutz gegen schädliche UV-Strahlen. Die Gesamtfarbe einer Koralle wird jedoch auch durch ihre symbiotischen Algenzellen beeinträchtig.  
  Die Farbe, die die Koralle zu einem bestimmten Zeitpunkt hat, ist ein Balanceakt zwischen den Algenpigmenten (braun) und den fluoreszierenden oder nicht fluoreszierenden Pigmenten (bunte Farben), die in ihrem Gewebe vorhanden sind.  
  &amp;nbsp;  
   Warum verliert eine Koralle an Farbe und wird braun?   
  Wenn sich zu viele Nährstoffe im Wasser befinden (Nitrate und Phosphate), wirken sie als Dünger für Zooxanthellen. Im Extremfall können sich diese eigentlich nützlichen Algen, die im Korallengewebe leben, unkontrolliert vermehren, was die Korallen tatsächlich schädigen kann.  
  Zooxanthellen haben zwei eigene Hauptpigmente, die es ihnen ermöglichen, Licht zu absorbieren und Photosynthese zu betreiben:   
    - &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      grün (Chlorophyll)  
    - &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      gelb (Peridinin, ein Carotinoid)  
  Und zusammen ergeben sie die am wenigsten erwünschte Korallenfarbe - braun.  
  Wenn also zu viele Nährstoffe in einem System vorhanden sind, explodiert die Population der Zooxanthellen und blockiert die natürlichen Farbpigmente der Korallen, so dass sie braun erscheinen.  
  Hält die braune Farbe sich zu lange, kann dies zu einer Überlastung der Photosynthese führen, und schließlich beginnt die Koralle, die Zooxanthellen abzustoßen und zu bleichen, was möglicherweise zum Tod führt.  
  Interessanterweise benötigen die Korallen umso weniger Licht, je weniger Nährstoffe sich im Wasser befinden, da ihre Zooxanthellenpopulationen mit dem Energiebedarf der Korallen im Gleichgewicht sind.  
   &amp;nbsp;   
   Wie kann ich verhindern, dass meine Koralle braun wird?   
  Es wird empfohlen, die Lichtintensität über einen längeren Zeitraum zu erhöhen. Dies führt dazu, dass die Korallen einige ihrer Zooxanthellen abwerfen, um ihre Populationen &quot;auszubalancieren&quot;.  
  Wenn man ihnen jedoch zu viel Licht gibt führt die Photosättigung (Punkt über der maximalen Photosynthese) jedoch dazu, dass zu viele Zooxanthellen abgestoßen werden. Dann kann das Korallengewebe verblassen und sogar absterben. Es ist also ein Balanceakt.   
  Eine neue Koralle in Ihrem Aquarium, die gerade von einem anderen Riff gekommen ist, kann braun werden, weil das Licht im neuen Aquarium von geringerer Intensität ist als das Riff, von dem sie gekommen ist. Sie muss dann mehr Zooxanthellen zum Wachstum anregen, um genug Energie für ihr Gewebe zu produzieren, so dass sie braun wird - in diesem Fall sollte die Koralle in der Wassersäule nach oben bewegt werden.  
  Ein wichtiger Schlüssel zu einer langfristigen Farbveränderung zum Besseren ist die  Reduzierung der Nährstoffe . Je weniger Nährstoffe, desto weniger überschüssige Zooxanthellen.  
  Eine  gezielte Fütterung  kann ebenfalls dazu beitragen, dass Ihre Korallen weniger auf die von den Zooxanthellen bereitgestellte Energie angewiesen sind. Sie benötigen dann nicht mehr so viel Licht.   
  Ein weiterer Faktor ist ein  erhöhter Wasserfluss , der dazu führt, dass die Korallen weniger auf Zooxanthellen angewiesen sind, um Sauerstoff zu produzieren und die Atmung zu unterstützen.  
   &amp;nbsp;   
   Wie kann ich nun also die natürlichen Farben fördern, die ich mir für meine Korallen wünsche?   
    - &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      Halten Sie den Nährstoffgehalt auf einem absoluten Minimum.  
    - &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      Achten Sie darauf, was in Ihr Wasser gelangt.  
    - &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      Besorgen Sie sich einen Abschäumer.  
    - &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      Testen Sie häufig auf Nitrate und Phosphate.  
    - &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      Führen Sie regelmäßige Teilwasserwechsel von mindestens 10% pro Woche durch, um die Nährstoffe zu verdünnen.  
  Es zeigt sich, dass Spurenelemente, insbesondere Jodide, zunehmend für eine gesunde Pigmentförderung notwendig sind. In einem Becken mit nur wenigen Korallen genügt ein Wasserwechsel, um die Spurenelemente der Korallen wieder aufzufüllen. Ein gut bestücktes Becken sollte jedoch Spurenelementzusätze erhalten.  
  Gezielte Fütterung: Aminosäuren und Proteine in planktonischen Futtersorten werden die Pigmentsynthese verbessern und die Abhängigkeit der Korallen von Zooxanthellen verringern, so dass eine Braunfärbung weniger wahrscheinlich ist.  
  Erhöhung der Alkalinität: Da eine niedrige Alkalinität (weniger als 10 dKH) nachweislich die Korallenfarbe reduziert.  
  Erwägen Sie den Umstieg auf ein „Ultra Low Nutrient System“ mit gutem &amp;nbsp;  Bakterienfilter. Lästige Nitrate und Phosphate werden entfernt, Spurenelemente und Aminosäuren sollten zugeführt werden. Dies bedeutet einen extrem niedrigen Nährstoffgehalt, aber die Koralle kann trotzdem ihre gesunden Zooxanthellae-Populationen erhalten.  
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                            <updated>2021-06-10T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Gebrauch von D-D Aquascape Konstruktionsharz</title>
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                                            Positionieren, fragmentieren, schützen - alles möglich mit Aquascape Konstruktionsharz
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                  GEBRAUCH VON AQUASCAPE KONSTRUKTIONS HARZ  
 &amp;nbsp; 
 Positionierung und Fragmentierung von Korallen 
 Bei der Arbeit mit Korallenfragmenten wird empfohlen, eine Pinzette zu verwenden, um das Fragment in das Konstruktionsharz zu drücken. Rückstände an Händen oder Handschuhen können den Erfolg oder die Geschwindigkeit des Wachstums der Koralle beeinträchtigen. 
 Bei der Positionierung großer Korallen füllen Sie zunächst einen Behälter mit Aquariumwasser. Tragen Sie dann den Kleber auf die Korallenbasis auf, und spülen Sie den Rest der Koralle mit dem Wasser ab, um weitere Rückstände zu entfernen. Schieben Sie die Koralle in Position und stützen Sie sie gegebenenfalls ab, bis der Kleber aushärtet. 
 &amp;nbsp; 
 Schutz der Muschelbasis 
 Muscheln sind sehr anfällig für den Befall durch Borstenwürmer, besonders wenn sie auf einem sandigen oder kiesigen Bodengrund stehen. Die Würmer greifen nachts die Basis der Muschel an und fressen sie langsam von innen auf. 
 Sie können dies verhindern, indem sie für jede Muschel eine individuelle Basis aus Aquascape Konstruktionsharz erstellen. Die Muschel klebt daran fest und ist so vor Angriffen geschützt. 
 Um die Muschelbasis zu erstellen, mischen Sie zunächst das Harz und formen Sie es zu einem zentimeterdicken, länglichen Pfannkuchen. Drücken Sie die Muschel darauf, um einen Abdruck zu machen. Entfernen Sie die Muschel und legen Sie das Harz in Wasser, damit sich die Farbe verändert, und lassen Sie es aushärten. Positionieren Sie die Muschel auf der Basis im Aquarium. Die Muschel klebt nun an der Aquascape-Basis und schützt sich selbst vor Angriffen. 
 &amp;nbsp; 
 Korallenäste 
 Um Korallenäste an größeren Strukturen zu befestigen, können sie vorbereitet werden, indem 5-10 mm große Löcher an geeigneten Stellen vorgebohrt werden. Die Äste können dann an Dübeln aus Aquascape Konstruktionsharz an dem Korallenkörper befestigt werden. Bereiten Sie die Dübel 24 Stunden vor der Verwendung mit abgeflachten Enden vor, und lassen Sie sie aushärten, bevor Sie sie in das Loch im Korallenast kleben. Verwenden Sie weitere Spachtelmasse, um die Teile zu verbinden. 
 &amp;nbsp; 
 Gesteinsstrukturen 
 Gesteinsstrukturen sollten immer gesichert werden, damit sich nicht nach der Einrichtung etwas löst oder abbricht und es zu Störungen im System kommt. 
 Kleine Mengen von Aquascape können verwendet werden, um „Füße“ an der Basis der Fundamentsteine zu schaffen. So wird die Stabilität erhöht und das Gestein hebt sich vom Substrat ab, sodass die Entstehung anoxischer Bereiche verhindert wird. 
 Damit das Gestein nicht am Glas festklebt, legen Sie ein Blatt Frischhaltefolie unter den Fuß, während er aushärtet, und entfernen Sie es dann. 
 Nachdem ein festes Fundament geschaffen wurde, können die nachfolgenden Steine mit einer Kombination aus Kabelbindern zur Unterstützung und Aquascape für eine dauerhafte Verbindung fixiert werden. 
 Hohe, spitze Strukturen können geschaffen werden, indem man das Gestein anbohrt, die Stücke auf ein Stück PVC-Rohr als stützendes Rückgrat schiebt und sie dann mit Aquascape fixiert. Aquascape verklebt sogar Gestein mit Glas. 
                ]]>
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                            <updated>2021-05-27T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Warum Umkehrosmosewasser für das Aquarium sinnvoll ist</title>
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                                            Ein ausführlicher Artikel über Wasserchemie und die Möglichkeiten, die Umkehrosmosewasser für Aquarien bietet
                                        ]]>
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            <content type="html">
                <![CDATA[
                  Warum Umkehrosmosewasser für das Aquarium sinnvoll ist  
 Quelle: freshwatersystems.com, November 2019 
 &amp;nbsp; 
 Umkehrosmosewasser ist eine gute Ausgangsbasis, um in jeder Art von Aquarium ideale Wasserbedingungen für seine Fische und Korallen zu schaffen. Es ist völlig frei von Schadstoffen, die für Aquarienbewohner gefährlich werden können, wie z.B. Chlor und Chloramine. Es hat einen neutralen pH-Wert und eine Wasserhärte von nahezu 0.&amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; &amp;nbsp; Viele tropische Fische benötigen eine bestimmte Wasserumgebung, um zu gedeihen. Die Umkehrosmose ermöglicht es, die Parameter der Wasserchemie zu kontrollieren und so jedes gewünschte aquatische Leben zu unterstützen. Salzwasser- und Riffaquarien sind bekanntermaßen schwierig zu pflegen. Die Umkehrosmose vereinfacht den Prozess, indem sie ein zuverlässiges, konsistent reines Wasser liefert, dass auf die individuellen Bedürfnisse eingestellt werden kann. 
 &amp;nbsp; 
  Warum sollten Sie Umkehrosmose-Wasser für Ihr Aquarium verwenden?   
 Umkehrosmose erzeugt hochreines Wasser, das frei von Chemikalien wie Chlor und Giftstoffen ist und bis zu 99 % der gelösten Feststoffe in normalem Wasser aufweist. Dadurch entsteht eine neutrale Umgebung, die für Aquarien eine ideale Basis ist. Mit Umkehrosmosewasser können Sie genau die Wasserbedingungen schaffen, die für Ihr Aquarium am besten geeignet sind, ohne von der örtlichen Wasserqualität eingeschränkt zu werden. Die Umkehrosmose entfernt Schwermetalle, Nitrate, Salze und gelöste Mineralien aus dem Wasser und hinterlässt eine unvergleichliche Reinheit. Die Umkehrosmose gibt Ihnen die totale Kontrolle über wichtige Parameter wie den pH-Wert des Wassers, den Salzgehalt und die Mineralien, denen Ihre Tiere und Pflanzen ausgesetzt werden. Umkehrosmose vereinfacht die Stabilisierung Ihres Aquariums. 
 &amp;nbsp; 
 Jeder, der schon einmal ein Aquarium gepflegt hat, ist mit der Bedeutung einer stabilen und vorhersehbaren Wasserqualität bestens vertraut. Selbst kleine Ungleichgewichte können Krankheiten auslösen und die Gesundheit des Systems beeinträchtigen. Jeder Fisch benötigt eine einzigartige Kombination aus pH-Wert und Mineralien, um ein glückliches und gesundes Leben zu führen. Südamerikanische Cichliden wie Red Oscars und Green Terrors gedeihen in sehr weichem Wasser mit einem neutralen pH-Wert. Afrikanische Buntbarsche aus dem Malawisee brauchen sehr hartes Wasser mit einem alkalischen pH-Wert von 8 oder mehr. Dies ahmt die Gewässer nach, in denen diese exotischen Fische ursprünglich leben. Es ist sehr einfach, diese Bedingungen zu imitieren, wenn Sie reines Wasser haben, das vorhersehbar auf die Mineralien und pH-Puffer reagiert, die Sie dem Wasser zuführen. 
 &amp;nbsp; 
  Wie funktioniert die Umkehrosmose?  
 Die Umkehrosmose reinigt Wasser, indem es durch Druck durch eine halbdurchlässige Membran gepresst wird, die mit winzigen Poren versehen ist. Die Membran lässt Wassermoleküle durch ihr winziges Gitter aus winzigen Poren passieren, aber Verunreinigungen werden zurückgehalten. Salze, Nitrate, Phosphate und Mineralien können die Membran nicht passieren und werden aus dem System abgeleitet. Dieser Abfall, die so genannte Sole, fließt aus dem Umkehrosmosesystem zu einer Abflussstelle. Das gereinigte Wasser, das sogenannte Permeat, fließt aus dem Reinigungssystem in einen Wasserspeicher. 
 &amp;nbsp;Umkehrosmoseanlagen unterscheiden sich in der Anzahl der Stufen, die sie zur Wasseraufbereitung verwenden. Alle Umkehrosmosesysteme verwenden eine Membran, Umkehrosmoseanlagen verwenden zusätzlich einen Sedimentvorfilter, um Schmutz, Ablagerungen oder Rostpartikel aus dem Wasser zu entfernen. Die meisten Umkehrosmoseanlagen sind außerdem mit einem Kohlevor- und -nachfilter ausgestattet. Kohle entfernt Chlor und flüchtige organische Verbindungen aus dem Wasser durch einen Prozess, der Adsorption genannt wird. Dies ist eine wichtige Stufe, nicht nur, weil Chlor sehr giftig für Fische ist, sondern um das System als Ganzes zu schützen. Die Dünnschicht-Verbundmembran hat eine sehr geringe Toleranz für Chlor, so dass ein Kohlenstoff-Vorfilter die Chemikalie vor dem Kontakt eliminiert. Diese Vorfilter verlängern die Lebensdauer der Membran und erhöhen die Effizienz des Systems. 
 Einige Umkehrosmosegeräte haben auch zusätzliche Nachfilter. Mit Hilfe von Remineralisierungspatronen kann die Alkalität des Wassers erhöht werden, nachdem der Umkehrosmoseprozess alle Mineralien entfernt hat. Dies könnte eine ideale Lösung für diejenigen sein, deren Aquarien einen alkalischeren pH-Wert benötigen. Eine Deionisierungspatrone ist ebenfalls sehr beliebt bei Aquarianern. Die Deionisierung, auch DI genannt, reinigt das Wasser weiter, indem sie alle im Wasser verbliebenen Ionen gegen Wasserstoff- und Hydroxid-Ionen austauscht. Umkehrosmose-Systeme in Kombination mit DI werden oft als RODI- oder RO/DI-Systeme bezeichnet. Die Kombination von RO und DI erzeugt Wasser von solch absoluter Reinheit, dass es in der Labor-, Medizin- und Elektroindustrie verwendet wird. 
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  Was entfernt eine Umkehrosmoseanlage?   
 Umkehrosmoseanlagen entfernen Fluorid, Arsen, Benzol, Kalzium, Magnesium, Schwermetalle wie Blei und Kupfer und Pestizide sowie viele andere gelöste organische und anorganische Feststoffe. Es gibt jedoch noch andere bestimmte Verbindungen, die die Umkehrosmose aus dem Wasser entfernen kann, was sie für Aquarienbesitzer zusätzlich hilfreich macht. 
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  Nitrate   
 Nitrate entstehen, wenn sich Stickstoff mit Sauerstoff verbindet und sind Verbindungen, die häufig in der Wasserversorgung zu finden sind. Während der Mensch jedoch eine Toleranz gegenüber einer angemessenen Menge an Nitraten hat, reagieren Fische viel empfindlicher auf diese Stickstoffverbindung. Wenn die Nitratwerte steigen, breiten sich Algen im gesamten Aquarium aus. Nitrate unterdrücken auch den Sauerstoffgehalt im Wasser, was sich negativ auf das Wohlbefinden aller Fische auswirken kann. Wenn die Werte mehr als 100 Teile pro Million (ppm) erreichen, werden selbst kräftige Fische gestresst und ihr Gesundheitszustand verschlechtert sich. Besonders gefährlich können sie für Jungfische und Jungtiere sein. 
 &amp;nbsp;Während Süßwasseraquarien bis zu 40 ppm Nitrate tolerieren können, sind Riffaquarien weit weniger tolerant. Selbst geringfügige Nitratwerte können Korallen und Wirbellose schädigen. Seegurken wie der Seeapfel und der Tigerschwanz sind extrem empfindlich gegenüber Nitraten und können diese nicht vertragen. Anemonen, Krustentiere und andere Meeresbewohner werden schon bei 0,25 ppm krank. Obwohl Nitrate von den Fischen als Abfallprodukt produziert werden, stellt die Umkehrosmose sicher, dass das Ausgangsniveau der Nitrate minimal ist. Nitrate können in einem Aquarium durch regelmäßige und sorgfältige Reinigung, Mangrovenpflanzen und natürliche Nitratreduzierungsmethoden wie die Verwendung von lebendem Sand und lebendem Gestein mit nitrifizierenden Bakterien weiter kontrolliert werden. 
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  Phosphate   
 Phosphate verursachen ein schnelles Algenwachstum im Aquarium. Wenn es unkontrolliert bleibt, kann dies zu trübem, grünem Wasser führen und den Sauerstoffgehalt im Wasser verringern. Obwohl Phosphate nicht direkt schädlich für Fische sind, führt ein von Algen überwuchertes Aquarium mit der Zeit zu gesundheitlichen Problemen für seine Bewohner. In Riffaquarien kann ein aggressives Algenwachstum das gesunde Wachstum der Korallen beeinträchtigen. Phosphate breiten sich in den Korallenriffen aus, überdecken ihre leuchtenden Farben und färben sie in ein stumpfes Braun. Alles, was über 0,2 ppm hinausgeht, kann ein Riffaquarium in ein Algenfeld verwandeln. 
 Obwohl Phosphate auch durch nicht gefressenes Futter, Fischabfälle und verrottende Pflanzen in das Aquarium gelangen können, wird die Verwendung von unbehandeltem Wasser mit ziemlicher Sicherheit den Phosphatgehalt noch zusätzlich erhöhen. Es ist üblich, dass Leitungswasser ca. 1 ppm Phosphat enthält, obwohl einige Wasserarten bis zu 5-10 ppm enthalten können. Die Umkehrosmose eliminiert Phosphate aus dem Wasser und erleichtert einen sauberen Start. Da Sie die Phosphatwerte als Teil der regelmäßigen Pflege ohnehin kontrollieren müssen, ist es ideal, mit dem niedrigstmöglichen Phosphatgehalt zu beginnen. 
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  Silikate  
 Wenn sich Regenwasser durch Gesteinsablagerungen nach unten bewegt, sammelt es ein Mineral namens Silikat. Silikate sind in etwa 90 % der Erdkruste vorhanden und gehören damit zu den häufigsten Wasserverunreinigungen. Wenn Sie einen sandigen Bodengrund in Ihrem Aquarium verwenden, werden die Silikate innerhalb weniger Wochen aus dem Bodengrund in das Wasser ausgewaschen. Die Silikate im Wasser können Algen produzieren. Silikatalgen, allgemein bekannt als &quot;Kieselalgen&quot;, breiten sich zunächst über den Boden aus, bevor sie das gesamte Aquarium mit einem braunen Film überziehen. Das Algenwachstum wird durch schlechte Beleuchtung und einen niedrigen Sauerstoffgehalt im Aquarium noch verschlimmert. 
 Silikate können auch sehr gefährlich für das Korallenwachstum sein. Kieselalgen, eine große Familie einzelliger Algen, brauchen wie bereits gesagt Silikate, um zu wachsen. Einige Kieselalgen ernähren sich von Korallen, was dazu führt, dass sich das Korallenskelett zurückbildet und Fäulnis und Zerfall eintreten. Diese Kieselalgen können gesunde Korallen innerhalb von Tagen überwuchern. Auch hier ist die Umkehrosmose der einfachste Weg, um diese Gefahr aus Ihrem Aquarium zu eliminieren. Silikate können ihren Weg nicht an der RO-Membran vorbei finden und gelangen so nicht ins Aquarium. 
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  Wasserhärte  
 Hartes Wasser ist Wasser mit einem erhöhten Gehalt an Kalzium und Magnesium, das sich im Wasserkreislauf der Natur angesammelt hat. Hartes Wasser ist dafür berüchtigt, dass es verkrustete Kalkablagerungen auf Wasserhähnen und Duschköpfen hinterlässt, Badewannen und Toilettenschüsseln verschmutzt und schlierenartige Seifenflecken hinterlässt. Da die Wasserhärte kein gesundheitliches Problem darstellt, wird sie von den Gemeinden nicht reguliert, was bedeutet, dass viele Menschen in Häusern mit sehr hartem Wasser leben. 
 Hartes Wasser beschränkt jedoch die Auswahl an Fisch für Ihr Aquarium. Während es viele Fische gibt, die in harten Wasserumgebungen gedeihen, wie Schwertträger, Guppys und Brackwasserfische wie Schützenfische, haben einige Süßwasserfische andere Bedürfnisse. Tropische Fische aus dem Amazonasbecken, wie Diskus und Kaiserfische, können nur in weichem Wasser gedeihen. Die Umkehrosmose macht das Wasser neutral und weich, so dass Sie den spezifischen Härtegrad, den Sie wünschen, steuern können. Dies erweitert die Auswahlmöglichkeiten, die Ihnen und Ihrem Aquarium zur Verfügung stehen. 
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  Warum sollte ich Umkehrosmose für mein Meerwasseraquarium verwenden?   
 Ein erfolgreiches Meerwasseraquarium hängt stark von einer guten Grundlage ab. Selbst Spuren von Verbindungen können die gesamte Zusammensetzung Ihres Riffbeckens durcheinander bringen. Zum Beispiel können selbst geringe Mengen an Nitraten dazu führen, dass Algen blühen und sich unkontrolliert vermehren. Die Aufrechterhaltung des empfindlichen Gleichgewichts der Wasserparameter ist entscheidend für den Erfolg des Beckens. Auch hier können Umkehrosmosesysteme helfen. 
 Da nur sehr wenige Menschen Zugang zu echtem Meerwasser haben, hat man festgestellt, dass es am einfachsten ist, bei „Null“ zu beginnen. Leitungswasser enthält Desinfektionsnebenprodukte und Mineralien, die in einer Meerwasserumgebung nicht vorkommen. Das Mischen von Meersalzen mit Leitungswasser kann Ihnen eine Annäherung an das Wasser des Ozeans bringen, aber es kann es nicht replizieren. Umkehrosmosewasser bietet eine gleichbleibende Wasserqualität. Sie beginnen mit leicht weichem Wasser, das frei von Verunreinigungen und Chemikalien ist. Von hier aus können Sie die Alkalinität und die Härte erhöhen und die gewünschten Mengen an Salz hinzufügen. 
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  Wie stelle ich mein Umkehrosmose-Aquarienwasser ein?  
 Sie können das Profil des Umkehrosmosewassers so regulieren, dass es den Bedürfnissen Ihrer Fische am besten entspricht. Drei der wichtigsten Parameter der Aquarienwasserchemie sind die allgemeine Härte (GH), die Karbonathärte (KH) und die pH-Balance des Wassers. Im Allgemeinen bevorzugen die meisten Fische entweder eine weichere, saure Umgebung oder härteres und alkalisches Wasser. 
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  Warum ist die Gesamthärte (GH) in Ihrem Aquarium wichtig?   
 Die Gesamthärte ist das Maß für den Calcium- und Magnesiumgehalt Ihres Aquarienwassers. Je mehr Mineralien im Wasser vorhanden sind, desto härter ist das Wasser. Auf seinem Weg durch die Erdschichten zu den unterirdischen Grundwasserläufen durchfließt das Wasser Gesteine wie Gips und Kalkstein. Wasser, ein universelles Lösungsmittel, löst die Mineralien aus diesen kalzium- und magnesiumreichen Gesteinen auf. Der Härtegrad Ihres Leitungswassers hängt von der regionalen Zusammensetzung der Erdkruste ab. 
 Im Allgemeinen haben die meisten Fische eine GH-Präferenz, die sie aus ihrer natürlichen Umgebung kennen. Während viele Fische einen gewissen Härtegrad tolerieren können, muss man u.a. für die Zucht genauer hinschauen. Viele Fische werden sich nicht in einem Klima fortpflanzen, das ihrem natürlichen Lebensraum nicht entspricht. Außerdem ist die allgemeine Härte ein wesentlicher Bestandteil der Osmoregulation. Dies ist der Prozess, durch den Fische die Salzkonzentration in ihrem Körper im Verhältnis zum Wasser ihrer Umgebung regulieren. Wenn das Wasser zu hart oder zu weich ist, wird das innere Gleichgewicht des Fisches gestört und der Fisch kann verenden. Die GH des Wassers ist auch wichtig, damit die Fische Elektrolyte erhalten, die sie für das Knochen- und Muskelwachstum, die Stärkung der Immunität und die allgemeine Entwicklung benötigen. Magnesium unterstützt die Verdauung. 
 Die bevorzugte GH eines Fisches variiert stark von Art zu Art. Viele Meerwassersysteme haben eine Gesamthärte von nur 2-3 Grad (0-50ppm), da das Meerwasser nur sehr wenig mit Kalksteinfelsen in Berührung kommt. Ostasiatische Paradiesfische bevorzugen härteres Wasser, und afrikanische Buntbarsche fühlen sich in Wasser mit bis zu 20 dGH (über 300 ppm) am wohlsten. 
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  Grad  
 
 
  Ppm (parts per million)   
 
 
  Wasserhärte  
 
 
 
 
 0 - 4 dH&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 
 
 0-70 ppm 
 
 
 Very soft 
 
 
 
 
 4 - 8 dH 
 
 
 70 - 140 ppm&amp;nbsp; 
 
 
 Soft 
 
 
 
 
 8 - 12 dH 
 
 
 140 - 210 ppm&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 
 
 Medium 
 
 
 
 
 12 - 18 dH 
 
 
 210 - 320 ppm&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 
 
 Mildly hard 
 
 
 
 
 18 - 30 dH&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 
 
 320 - 530 ppm&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 
 
 Hard 
 
 
 
 
 30+ dH 
 
 
 530+ ppm&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; 
 
 
 Very hard 
 
 
 
 
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  Wie Sie die Gesamthärte (GH) in Ihrem Aquarium einstellen   
 Um die Gesamthärte Ihres Aquariums zu  senken , ist es am besten, mit Umkehrosmosewasser zu beginnen. Das Hinzufügen von Torfmoos, Pflanzensubstrat und Treibholz zum System absorbiert ebenfalls einen Teil der Mineralien, senkt aber auch den pH-Wert des Wassers. 
 Um die Gesamthärte Ihres Aquariums zu  erhöhen , geben Sie mineralreichen Kalkstein in das Becken. Zerkleinerte Korallen und Aragonit können in den Bodengrund gemischt werden. Diese bestehen aus Kalziumkarbonat und erhöhen die Gesamthärte Ihres Aquariums, wenn sie sich auflösen. Man kann auch remineralisierende Puffer kaufen, die dem Wasser hinzugefügt werden können, um GH-Werte zu erhöhen. 
 &amp;nbsp; 
  Warum ist die Karbonathärte (KH) in Ihrem Aquarium wichtig?   
 Die Karbonathärte ist das Maß für die in Ihrem Wasser vorhandenen Karbonate und Bikarbonate. KH fungiert als Puffer für den pH-Wert des Aquariums. Die meisten Fische, Korallen und Wasserpflanzen reagieren sehr schlecht auf schnelle pH-Schwankungen. pH-Änderungen schocken die Fische und führen sogar zu ihrem Tod. Die KH, die manchmal auch als die Alkalinität des Aquariums bezeichnet wird, sorgt dafür, dass Säuren nicht sofort das pH-Gleichgewicht des Aquariums angreifen. Stattdessen wird jede Änderung des pH-Wertes zuerst durch die KH des Wassers gemildert. 
 Da Fische Abfälle produzieren, sind Ammoniak und Nitrite natürliche Nebenprodukte. Dies sind saure Verbindungen, und ohne einen Puffer zwischen ihnen und dem pH-Wert würden sie den Säuregrad des Wassers erhöhen. Stattdessen zehren die Säuren jedoch an der KH des Aquariums. In Meerwasseraquarien helfen die Bikarbonate auch, das Wachstum der Korallenpanzer zu fördern. Von allen wasserchemischen Parametern des Aquariums spielt die KH wohl die wichtigste Rolle. Ohne stabile KH riskieren Sie, dass Ihr pH-Wert abstürzt. Die KH sollte absolut nie Null erreichen, da dies jeden Puffer zwischen dem pH-Wert und der Instabilität beseitigen würde. 
 Verschiedene Fische haben unterschiedliche KH-Vorlieben, genau wie bei der Härte und dem pH-Wert. Im Allgemeinen gilt: Je höher der pH-Wert Ihres Wassers ist, desto höhere KH-Werte werden benötigt. Die meisten Fische und Pflanzen fühlen sich in einem relativ großen KH-Bereich wohl (irgendwo zwischen 1-10 dKH). Die Überwachung des KH-Wertes ist der wichtigste Faktor. Er sollte nicht angepasst werden, wenn es nicht notwendig ist.&amp;nbsp; 
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  Wie Sie die Kalziumhärte (KH) in Ihrem Aquarium einstellen   
 Um die KH zu senken, gibt es nichts Effektiveres als Umkehrosmosewasser, welches eine neutrale KH hat. Sie können dann die KH auf das Niveau anheben, das für Ihre Fische und Ihren pH-Wert am besten geeignet ist. Natürliche Zusätze wie Indisches Seemandelbaumblatt und Torfmoos können den KH-Wert sanft senken. Sie können auch einen Säurepuffer verwenden, der Kalziumkarbonat und Bikarbonat in Kohlendioxid umwandelt. Mit Säurepuffern muss man jedoch sehr vorsichtig sein. Diese werden am besten in Aquarien verwendet, in denen durch hohen Pflanzenbesatz viel Kohlendioxid absorbiert wird, da dies zu einem Absinken der KH und des pH-Wertes führen kann. 
 Um die KH zu erhöhen, können Sie Natriumkarbonat oder Bikarbonat (besser bekannt als Soda und Backpulver) verwenden. Diese führen mehr Karbonat ins Wasser ein und erhöhen die KH des Wassers. Aquariengeschäfte verkaufen auch Alkalinitätspuffer. Natürliche Medien wie Dolomitgestein, Aragonit und zerkleinerte Korallen erhöhen ebenfalls den KH-Wert. Denken Sie jedoch daran, dass diese auch die GH- und pH-Werte Ihres Wassers beeinflussen. 
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  Warum ist der pH-Wert in Ihrem Aquarium wichtig?   
 Grob gesagt ist der pH-Wert ein Maß dafür, wie sauer oder basisch das Aquarienwasser ist. Der pH-Wert wird auf einer Skala von 1 bis 14 gemessen, wobei die mittlere Zahl 7 einen neutralen Wert darstellt. Alles unter 7 wird als sauer angesehen, während jeder Wert über 7 als basisch (oder alkalisch) angesehen wird. Die pH-Skala ist logarithmisch, d. h. jede Erhöhung oder Verringerung der Zahl ist zehnmal größer als die vorhergehende Zahl. Zum Beispiel ist ein pH-Wert von 8,5 zehnmal alkalischer als ein Wert von 7,5. Ein pH-Wert von 9,5 wäre jedoch hundertmal alkalischer als 7,5. Deshalb sind dramatische Änderungen des pH-Werts so gefährlich. Ein Absinken um mehrere Punkte bedeutet, dass das Wasser jetzt tausendmal saurer ist als vorher. 
 Historisch gesehen war der pH-Wert der am meisten hervorgehobene Parameter der Aquarienwasserchemie. Das lag zum einen daran, dass es einfach ist, den pH-Wert des Wassers zu messen, und zum anderen daran, dass das Verständnis für die Funktionsweise der Aquarienwasserchemie noch begrenzt war. Heute wissen wir jedoch, dass die Kalziumhärte (KH) des Wassers einen viel größeren Einfluss auf den Säuregrad oder die Alkalinität des Wassers hat als der pH-Wert. Das liegt daran, dass sich der pH-Wert des Wassers ändern kann, ohne die KH des Wassers zu beeinflussen. Wenn jedoch die KH des Wassers sinkt, wird immer auch der pH-Wert des Wassers beeinflusst. Die KH ist der Puffer, der die Fische vor den Änderungen des pH-Werts schützt. Der pH-Wert selbst kann sich um einige Punkte verschieben, ohne den Fischen und Korallen zu schaden, solange die KH stabil gehalten wird. 
 Im Allgemeinen gilt: Fische, die weicheres Wasser gewohnt sind,&amp;nbsp; bevorzugen saureres Wasser; und Fische, die härteres Wasser gewohnt sind, bevorzugen alkalisches Wasser. Das trockene, lehmige Grundwasser Australiens ist sauer, was bedeutet, dass australische Regenbogenfische einen pH-Bereich um 6,5 bevorzugen. Afrikanische Buntbarsche bevorzugen einen eher alkalischen Bereich von 8-8,5. Viele Fische existieren jedoch sehr komfortabel im Bereich von 6-8. Ein stabiles Milieu in einem konstanten pH-Bereich ist für viele Fische wichtiger als einem idealen Wert hinterherzujagen. 
 Es ist jedoch erwähnenswert, dass die meisten Fische aus sauren oder alkalischen Gewässern sich nur vermehren, wenn ihre Aquarienumgebung den natürlichen Parametern entspricht. 
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  Wie Sie den pH-Wert in Ihrem Aquarium einstellen   
 Um den pH-Wert zu  senken , wie bei allen anderen Parametern, ist es am besten, mit Umkehrosmosewasser zu beginnen. Umkehrosmosewasser ist von Natur aus leicht sauer, und da es KH neutral ist, kann es den pH-Wert sogar noch weiter absenken. Sie können auch Torfsubstrat oder Moorkienwurzel in Ihr Aquarium geben. Diese geben Gerbstoffe in das Aquarium ab, die den Säuregrad des Wassers erhöhen. Auch Seemandelbaumblätter geben bei ihrer Zersetzung Gerbstoffe frei. 
 Um den pH-Wert des Aquariums zu  erhöhen , führen Sie Kalziumkarbonat ein. Zerkleinerte Korallen, Dolomitsplitt und Aragonit erhöhen den pH-Wert des Wassers leicht. Es kann auch Kalkstein hinzugefügt werden, der sowohl den pH-Wert als auch die allgemeine Härte erhöht. Einige Aquarianer fügen kleine Mengen an Backpulver hinzu, was ebenfalls die KH des Wassers erhöht. Es gibt im Handel auch chemische pH-Puffer. Wann immer Sie jedoch den pH-Wert anpassen (sei es nach oben oder nach unten), sollten Sie extrem vorsichtig sein. Wie bereits erwähnt, hat ein zu niedriger oder zu stark ansteigender pH-Wert schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit Ihrer Fische, Korallen und Pflanzen. Sie können auch die Belüftung des Aquariums über Aquarienpumpen oder Luftsteine erhöhen, um das Kohlendioxid abzuführen. 
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  Umkehrosmose kombiniert mit Deionisierung  
 RODI erzeugt Wasser, das zu etwa 99 % rein ist. Umkehrosmose-Systeme entfernen normalerweise etwa 95-98 % aller gelösten Feststoffe. Bei der Deionisierung wird ein Ionenaustausch verwendet, um alle kleinen Partikel, die der Umkehrosmose-Membran entkommen sein könnten, einzufangen und zu entfernen. Das Ergebnis ist ein Wasser von unglaublicher Klarheit und Reinheit. RODI-Systeme sind besonders nützlich für Meerwasseraquarien. Korallen und wirbellose Meerestiere sind sehr empfindlich und reagieren sehr sensibel auf jede Veränderung im Wasser. Um ihre Vitalität zu erhalten und das Wachstum zu fördern, werden RODI-Anlagen eingesetzt. Sie produzieren Wasser von zuverlässiger und gleichbleibender Qualität. Einige Meeresfische benötigen auch ganz bestimmte Parameter für ihr Überleben. Mit RODI haben Sie die maximale Kontrolle über die Gestaltung der Aquarienumgebung. 
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  Kann ich Leitungswasser in meinem Aquarium verwenden?  
 Es ist möglich, ein Aquarium mit normalem Leitungswasser zu füllen, allerdings müssen Sie sicherstellen, dass alle Spuren von Chlor aus dem Wasser entfernt wurden. Chlor ist giftig für Wasserlebewesen und kann Fische und Pflanzen schnell töten. Städtische Wasserversorgungen verwenden Chlor in großem Umfang, um Trinkwasser zu desinfizieren und Viren, Protozoen und Bakterien aus dem Wasser zu entfernen. Chlor erzeugt ein Nebenprodukt namens hypochlorige Säure. Durch Oxidation ist Chlor in der Lage, diese pathogenen Mikroorganismen effektiv zu zerstören und Leitungswasser für Menschen sicher zu halten. Die gleiche Chemikalie, die Bakterien für Menschen neutralisiert, ist jedoch tödlich für Fische. Die Exposition gegenüber Chlor führt bei Fischen zu Nekrosen, die ihre Haut und Kiemen schädigen und ernsthafte Atemprobleme auslösen. Wenn sie weiterhin das Chlor einatmen, erleiden sie totales Organversagen und sterben. Chlorgiftigkeit ist ein häufiger, aber vermeidbarer Fehler. 
 Über die Qualität unseres Leitungswassers haben wir nur wenig Kontrolle, wenn wir keine Wasserfiltration einsetzen. Obwohl die Gemeinden das Stadtwasser regulieren, um sicherzustellen, dass es sicher für den Verbrauch ist, sind immer noch Spuren von Verunreinigungen vorhanden.&amp;nbsp; Der Gehalt an Mineralien und Metallen variiert stark von Region zu Region. Landwirtschaftliche Abwässer, Industrieabfälle, Pharmazeutika, Mikroplastik, Pestizide und flüchtige organische Verbindungen (VOCs) finden ihren Weg ins Stadtwasser. Auch wenn sie vielleicht nicht in einer Menge vorhanden sind, die eine Bedrohung für die menschliche Gesundheit darstellt, sind Fische viel empfindlicher und reagieren sehr sensibel auf ihre Umgebung. 
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  Wie kann ich Leitungswasser für ein Aquarium vorbereiten?   
 Wenn Sie sich dafür entscheiden, Leitungswasser anstelle von hochreinem oder gefiltertem Wasser in Ihrem Aquarium zu verwenden, gibt es mehrere Methoden, um das Chlor aus dem Wasser zu entfernen. 
 Lassen Sie das Wasser im Sonnenlicht stehen. Wenn Chlor dem Sonnenlicht ausgesetzt ist, wird es weiter in hypochloriges Gas und Sauerstoff zerfallen. Die ultravioletten Strahlen der Sonne zerlegen das Chlor in HCl- und Sauerstoffmoleküle, und diese Gase entweichen in die Atmosphäre. Wenn das Wasser einen minimalen Chlorgehalt aufweist, kann eine einfache Sonnenbestrahlung über einen Zeitraum von 24 Stunden den Chlorgehalt im Wasser effektiv reduzieren. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;Dies ist eine klassische Methode, die allerdings nicht sehr sicher ist. Chloramine werden in kommunalen Wasseraufbereitungsanlagen immer beliebter. Chloramine, eine Kombination aus Ammoniak und Chlor, sind viel effektiver bei der Desinfektion, aber viel schwieriger aus dem Wasser zu entfernen. Ausgasungsmethoden erweisen sich nicht als effektiv für die Reduzierung von Chloramin, da es nicht flüchtig ist und daher nicht verdampft. Die Sonnenlichtmethode ist also nur bei Wasser mit niedrigem Chlorgehalt wirksam, in dem absolut kein Chloramin vorhanden ist. 
 &amp;nbsp; 
 Kochen Sie das Wasser ab 
 Wasser zu kochen ist eine sichere Möglichkeit, unerwünschte Verunreinigungen zu beseitigen. Auch Chlor und Chloramine lassen sich durch diesen Vorgang entfernen. 
 Für den Gebrauch im Aquarium sollte man das Wasser etwa 20 Minuten abkochen. Dies ist jedoch für große Aquarien sehr aufwendig, weswegen die Umkehrosmose eine bequemere Lösung bietet. 
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 Chemische Wasseraufbereiter 
 Durch die Zugabe dieser Mittel wird der Chlorgehalt des Wassers neutralisiert, und einige sind dafür ausgelegt, Chloramine, Schwermetalle und Ammoniak zu entfernen. Sie können zwar nützlich sein, können aber bei übermäßigem Gebrauch zu Ablagerungen führen. Viele lehnen sie auch ab, weil sie die Zusammensetzung des Wassers chemisch umwandeln, anstatt dies auf natürliche Weise zu tun. Wenn Sie sich dafür entscheiden, Ihr Aquarienwasser nicht zu filtern, ist dies der sicherste Weg, um sicherzustellen, dass Ihre Fische nicht durch den Chlorgehalt vergiftet werden. Bedenken Sie jedoch, dass die Entchlorung nur Giftstoffe wie Chlor aus dem Wasser entfernt. Sie bietet Ihnen nicht die Möglichkeit, Ihr perfektes aquatisches Umfeld zu schaffen, wie es ein Umkehrosmosesystem tun würde. 
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                            <updated>2021-04-28T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Mögliche Ursachen für das Springen von Aquariumfischen</title>
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                                            Das Springen eines Fisches aus dem Aquarium ist nur ein &quot;Symptom&quot;. Es gilt, die zugrundeliegenden Ursachen zu finden. 
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                <![CDATA[
                   Mögliche Ursachen für das Springen von Aquariumfischen   
 &amp;nbsp; 
   Sind die Beckengefährten kompatibel?   
  Fische springen häufig über die Wasseroberfläche, um einem verfolgenden Räuber oder Tyrannen zu entkommen. Es ist auch nicht ungewöhnlich, dass der verfolgende Fisch ebenfalls die Wasseroberfläche durchbricht, während er die Verfolgung aufnimmt. Wenn dies nämlich in der Natur passiert, ist es praktisch sicher, dass ein springender Fisch wieder im Wasser landet und nicht auf einem trockenen Boden. Es sei denn, es lauern Raubvögel oder ähnliches über der Oberfläche!  
  Im Aquarium ist es deshalb wichtig, dass die ausgewählten Fische miteinander kompatibel sind. Auch die Einhaltung der richtigen Einsetzreihenfolge (von der am wenigsten aggressiven zur aggressivsten) kann einen großen Beitrag dazu leisten, dass Fische nicht in ihr Verderben springen.  
  &amp;nbsp;  
   Sorgen Sie für gute, stabile Wasserparameter   
  Genauso wie Fische springen, um Räubern oder Aggressionen zu entgehen, werden sie auch springen, wenn die Wasserbedingungen sie in Bedrängnis bringen. Auch hier verstehen sie nicht, dass sich hinter den Scheiben ihres aktuellen Habitats nur Luft und kein besseres Wasser befinden.  
  &amp;nbsp;  
   Bieten Sie ausreichend Versteckmöglichkeiten   
  Wenn die Fische eine gute Auswahl an Verstecken, wie Ecken und Winkel zur Verfügung haben, sind sie ruhiger und neigen weniger dazu, zu springen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Aquascaping in einer wabenähnlichen Form angeordnet ist, so dass ein Zufluchtsort immer in der Nähe ist, falls ein Fisch sich bedrängt oder bedroht fühlt.  
  &amp;nbsp;  
   Begrenzen Sie Lärm außerhalb des Aquariums   
  Während einige regelmäßige menschliche Aktivitäten außerhalb des Beckens wünschenswert sind, damit sich die Fische an Ihre Anwesenheit gewöhnen und nicht jedes Mal in Panik geraten, wenn Sie sich nähern, wirken sich sehr unruhiges Verhalten oder übermäßige Vibrationen negativ aus. Kinder z.B., die die Fische um das Becken herum &quot;jagen&quot; oder auf die Scheibe schlagen, machen die Fische nervös und bringen sie in Sprungstimmung.   
  &amp;nbsp;  
   Sorgen Sie für Dämmerungszeiten   
  Zu keinem Zeitpunkt sind die Fische in der Natur einem plötzlichen Wechsel von Licht zu völliger Dunkelheit oder umgekehrt ausgesetzt. Ein solches Szenario kann die Fische aufschrecken und orientierungslos springen lassen. Wenn möglich, stellen Sie Ihr Beleuchtungssystem so ein, dass es einen allmählichen Übergang von Licht zu Dunkelheit am Abend und von Dunkelheit zu Licht am Morgen gibt, um die natürlichen Dämmerungsphasen nachzuahmen. Versuchen Sie auch, das plötzliche Einschalten der Raumbeleuchtung zu vermeiden, nachdem das Becken in völliger Dunkelheit war.  
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                            <updated>2021-03-26T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Algen im Aquarium </title>
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                                            Lästige und erwünschte Algen im Aquarium - Eine Übersicht 
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                <![CDATA[
                   Algen im Aquarium &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;     
   Und wie man sie gegebenenfalls loswird   
   Aus dem Englischen von reefcleaners.org – Nuisance algae ID guide   
   &amp;nbsp;   
   Kieselalgen (Diatomeen)    
  Kieselalgen gehören zu den am häufigsten vorkommenden Organismen auf der Erde und tauchen mit hoher Wahrscheinlichkeit in einem neuen Aquariensystem auf. Sie zeigen sich in der Regel als braune, pulverförmige Substanz, etwa eine Woche nachdem ein Becken seinen Zyklus beendet hat. Kieselalgen ernähren sich von den verfügbaren Silikaten im System, weswegen sie auch jedes Mal auftauchen können, wenn dem System neuer Sand, Steine oder auch Kunststoff hinzugefügt werden.   
   Manuelle Entfernung   : Kieselalgen lassen sich leicht mit einem Magnetreiniger vom Glas abwischen, eine Pipette oder eine Zahnbürste kann andere Bereiche des Beckens erreichen. Seien Sie allerdings darauf gefasst, dass sie sich schnell wieder ansiedeln, da sie exponentielle Wachstumsraten haben.  
   Aufräumtrupp   : Nadel-, Renn-, Turbo- und Sternschnecken sind effektiv bei der Entfernung von Kieselalgen sowie den Algenarten, die sie normalerweise ersetzen, wenn die Silikate in Ihrem System erschöpft sind.  
  &amp;nbsp;  
   Cyano   
  &quot;Cyano&quot;, wie es allgemein genannt wird, bezeichnet mehrere Arten von Cyanobakterien. Sie treten in fast jedem Riffbecken irgendwann auf und werden durch eine Reihe von Gründen verursacht oder gefördert. Dazu gehören:  
    - &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      Verfügbare Nährstoffe - in diesem Fall vor allem Phosphate und Eisen  
    - &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      Geringe Strömung/tote Zone - Cyano wächst bevorzugt in Bereichen mit geringer Strömung  
    - &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      hohe Wassertemperatur - Cyanos neigen dazu, in wärmerem Wasser schneller zu wachsen als in kühlerem Wasser  
    - &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      Niedrige Alkalinität - obwohl dies keine Ursache ist, kann ein höherer Phosphatgehalt das Cyanowachstum hemmen  
    - &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;      Mögliche &quot;verunreinigte&quot; Wasserquelle wie Leitungswasser, das Nährstoffe enthält, die den Ausbruch begünstigen  
   Manuelle Entfernung   : Glas mit Magnetreiniger abwischen, härtere Korallen und das Gestein leicht abbürsten. Verwenden Sie einen Kescher oder Siphon, um den durch die Bürste gelösten Cyano zu entfernen. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Cyano auf dem Sand kann manchmal als Matte abgezogen und entsorgt werden. &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn er gleich wiederkommt, denn Cyanobakterien wachsen schnell und sind extrem effizient im Verbrauch von Nährstoffen. Sie sollten aber absterben, sobald die Nährstoffzufuhr geregelt ist.  
  Erhöhen Sie die Wasserwechsel auf 30 % pro Woche mit einer hochwertigen Wasserquelle, wie destilliertem oder RO/DI-Wasser, und entfernen Sie aggressiv allen Detritus in Ihrem Aquarium, der zum Wachstum der Cyanobakterien beitragen könnte.   
   Cyanos kann man aushungern!    Verwenden Sie einen Wirbelbettreaktor oder granuliertes Eisenoxid, um überschüssige Phosphate im System zu entfernen. Stellen Sie sicher, dass Sie kein Futter füttern, das besonders phosphatreich ist. Fast alle Futtermittel, wenn sie von den Tieren umgewandelt werden, tragen zum Phosphatgehalt des Aquariums bei, aber zubereitete Futtermittel wie gewürzte Nori, Flüssigfutter, Gele und minderwertige Fischmahlzeiten führen zu einem höheren Phosphatgehalt als andere Futtermittel. Solche Fütterungen sollten, wenn möglich, ausgesetzt oder gestoppt werden, bis der Ausbruch unter Kontrolle ist.  
  Algen der Gattung Chaetomorpha und andere Makroalgen helfen, die Parameter aufrechtzuerhalten, und die Bildung von Cyanos zu verhindern. Cyanos sind allerdings Epiphyten, und können den erwünschten Algen das Licht wegnehmen. Während eines Ausbruchs stellen Sie also zunächst sicher, Ihre Makroalgen sauber zu halten, damit sie genügend Licht erhalten und keinen Schaden nehmen.   
  &amp;nbsp;  
   Grüne Staubalgen   
  Dieser grüne pudrige Film oder die Trübung wird durch eine Vielzahl von Mikroalgenarten verursacht. Er ist sowohl in jungen als auch in stabilen Systemen in gewissem Maße immer vorhanden. Nur wenn eine Blüte auftritt, werden die Mikroalgen so dicht, dass sie auffällig werden.  
   Aufräumtrupp   : Nadel-, Renn- und Sternschnecken, die meisten Napfschnecken und Chitons (Käferschnecken). Viele verschiedene Arten von Copepoden, Amphipoden und Isopoden ernähren sich ebenfalls von Staubalgen. Einsiedlerkrebse picken daran herum, sind aber selten effektiv zur Bekämpfung.  
   Aushungern   : Verwenden Sie einen Wirbelbettreaktor oder granuliertes Eisenoxid, um überschüssige Phosphate im System zu entfernen. Stellen Sie sicher, dass Sie kein besonders phosphatreiches Futter füttern oder zu viel füttern.  
   Manuelle Entfernung   : Diese Algen sind so ziemlich der Grund, warum man Magnetreiniger erfunden hat. Zeit, sie zu entfernen. Zur Reinigung von Steinen kann man eine Zahnbürste und eine Pipette benutzen. Wechseln Sie ggf. anschließend das Wasser.   
  &amp;nbsp;  
   Grüne Haaralgen   
  Dies ist ein wirklich breiter Begriff, der Hunderte von Arten von grünen einfachen fadenförmigen Algen umfasst. Diese Arten sind fein in ihrer Textur, und haben nur wenige unterscheidbare Merkmale. Eine echte Artbestimmung erfordert ein Mikroskop.  
  &amp;nbsp;  
  Unterscheidung von ähnlich aussehenden Arten: Grüne Haaralgen sind nicht grob oder drahtig, sie sollten leicht auseinanderbrechen, wenn man daran zieht, und sie sollten schnell ihre Form verlieren, wenn sie aus dem Wasser genommen werden. Wenn Sie eine Wurzelstruktur oder eine steife Verzweigungsstruktur erkennen können, handelt es sich wahrscheinlich nicht um Grüne Haaralge.  
   Manuelle Entfernung   : Grüne Haaralgen lassen sich leicht herausziehen und mit einer Zahnbürste oder einem Schrubber vom Gestein entfernen. Dies ist einfacher, wenn sich das Gestein außerhalb des Beckens befindet. Wenn sie aus dem Sand wächst, sieben Sie sie mit einem Netz aus.  
   Aufräumtrupp   : Verschiedene Einsiedler, z.B. Blue Legs, Chitons, Turbos, Seehasenschnecken, Conchs, Smaragdkrabben, Seeigelkrabben und ein paar andere. Diese Algen werden von vielen Pflanzenfressern gerne angenommen, aber da sie schnell wachsen, können sie auch in einem Becken mit starkem Aufräumtrupp überleben!  
   Warum kommen diese Algen?    Ein Überschuss an verfügbaren Nährstoffen, vor allem der Hauptnährstoffe wie Phosphate und Nitrate. Achten Sie auf mögliche Eisen- und Kaliumquellen, die ebenfalls zur Bildung von Haaralgen beitragen können. Haaralgensporen und -fragmente sind so zahlreich, dass es unwahrscheinlich ist, sie durch Quarantäne aus dem Aquarium fernzuhalten. Der beste Weg, um zu verhindern, dass sich diese Algen festsetzen, ist ein wöchentlicher Wasserwechsel, eine gute Filterung und eine manuelle/natürliche Algenentfernung, sobald sie sich bilden. Es wird angenommen, dass ein angemessener Magnesium- und Phosphatgehalt das Wachstum vieler Haaralgenarten verhindert.  
   Aushungern   : Verwenden Sie einen Wirbelbettreaktor oder eine Makroalge wie Chaeto, um Nährstoffe zu reduzieren. Erhöhen Sie die Häufigkeit Ihrer Wasserwechsel und nutzen Sie die Gelegenheit, so viele Haaralgen wie möglich jedes Mal abzusaugen. Ältere Leuchten neigen dazu, in das rote Spektrum zu driften und fördern das Wachstum von Haaralgen, daher sollten Sie sie bei Bedarf austauschen.  
  &amp;nbsp;  
   Grüne Rasenalgen   
  Was im Hobby als &quot;Rasenalgen&quot; bekannt ist, ist in Wirklichkeit ein generischer Name, der hunderten von verschiedenen Arten von Makroalgen gegeben wird, die bestimmte ähnliche Eigenschaften beschreiben. Sie sind grob, drahtig und haben in der Regel dickere, breitere Blätter als Haaralgen. Sie können eine mattenartige Wurzelstruktur haben oder auch nicht, manchmal scheinen sie einfach aus dem Gestein zu sprießen.  
  Rasenalgen, die direkt aus dem Felsen sprießen, können mühsam zu kontrollieren sein, da es fast unmöglich ist, alles zu entfernen. Wenn Sie sie entdeckt haben, sollten Sie sie außerhalb des Aquariums behandeln, indem Sie das betroffene Gestein oder Fragment in Wasser mit einem Algizid tauchen. Rasenalgen, die mit einer &quot;Wurzel&quot;-Matte wachsen, können Sie mit etwas Geschick abziehen. Lassen Sie sie groß genug werden, damit man eine Hebelwirkung hat.   
  Zu den Mitgliedern des Reinigungstrupps, die diese Algenart fressen, gehören Wirbellose mit ordentlich Kraft wie Seeigelkrabben, Chitons und Smaragdkrabben.  
  &amp;nbsp;  
   Bryopsis pennata und Bryopsis plumosa   
  Mit zu den am schwersten zu entfernenden Arten von Makroalgen gehören B. pennata und B. plumosa. Diese beiden Arten haben auffallende/gut erkennbare Mittelrippen (mittlerer Teil der Alge), die breiter sind als ihre Äste. Sie sind schnell wachsend und bilden ein mattenartiges Wurzelsystem auf den Steinen. Algen, die aus Matten und nicht aus einzelnen Halmen wachsen, sind schwieriger zu entfernen, wenn sie sich im Aquarium ausbreiten. Es ist mühsam, alle Algen von der Oberfläche zu entfernen, auf der sie wachsen. Jedes Stück, das übrig bleibt, wird wahrscheinlich weiter wachsen.  
  B. pennata hat eine unregelmäßige und spärlichere Verzweigung als ihre eng verwandte B. plumosa, die eine symmetrischere und vollere Verzweigung hat.   
   Reinigungstrupp   : Seehasenschnecken, Dreieckskrabben, Nacktschnecken, Seeigelkrabben, Smaragdkrabben, Chitons und größere Sternschnecken fressen beide Arten, aber oft nicht schneller als sie wachsen können, oder die Alge bleibt halb aufgefressen zurück.   
  Wenn Sie sich sicher sind, dass Sie Bryopsis haben, können Sie dem Reinigungstrupp folgendermaßen helfen:  
  1. Entfernen Sie alles, was Sie können, mit der Hand. Entfernen Sie zur Not den ganzen Stein, auf dem die Algen sitzen. Im Sand festgesetzte Algen können mit einem Netz ausgesiebt werden. Wenn Sie die Rhizome (Wurzeln) nicht entfernen, wachsen sie schnell wieder nach.  
  2. Auch hier klappt aushungern - wenn Sie die Nährstoffe reduzieren können, haben es störende Algen schwerer, sich festzusetzen oder nach der manuellen Entfernung wieder zu kommen.  
  3. Wiederholen Sie den Vorgang jedes Mal, wenn Sie sehen, dass ein kleines Stück zurückkommt. Versuchen Sie, bei der Entfernung dieser Arten aggressiv vorzugehen. &amp;nbsp;    
   &amp;nbsp;   
   Blasenalgen (Valonia)   
  Diese sich schnell ausbreitende Alge gehört in der Regel zur Gattung Valonia und kann in kurzer Zeit von einigen wenigen Pflanzen zur Bedeckung des kompletten Beckens führen. Aus diesem Grund sollten Sie schnell handeln, bevor die Algen die Möglichkeit haben, Sporen in Ihrem System zu verbreiten.  
   Manuelle     Beseitigung : Wie die meisten Algen kann sich diese Art von Gestein oder Korallen ausbreiten. Versuchen Sie sie immer komplett zu entfernen, was möglicherweise ein Abkratzen erfordert, ansonsten wachsen sie schnell nach. Versuchen Sie auch, alle abgetrennten Stücke aufzufangen. In der Regel ist es am einfachsten, wenn Sie sie klein bekommen, sie mit einer Pipette abzusaugen. Die Pipette am Felsen entlang schaben und wenn sich die Valonia löst, den Kolben loslassen und sie aufsaugen. Entsorgen und wiederholen. Seien Sie aggressiv bei der manuellen Entfernung, nur so werden Sie Erfolg haben.   
   Aufräumtrupp   : Mithrax-Krabben (wie z. B. Smaragd- und Rubinkrabben) und Dreieckskrabben fressen sie, ebenso wie bestimmte Kaninchenfische.  
  Am besten ist Vorbeugung! Überprüfen Sie Gestein und Korallen sorgfältig bevor Sie sie ins Becken geben.   
  &amp;nbsp;  
   Braunalgen   
  Braune halbstarre, aber glitschige Makroalge. Oft verwechselt mit Plattenkorallen. An ihrer glitschigen, gummiartigen Konsistenz lässt sich auch ohne wissenschaftlichen Methoden die Identität bestimmen. Kann sowohl in der Farbe als auch in der Formation sehr variabel sein. Sie können rot oder gelb sein und in untertassenähnlichen Formen oder in einer gekräuselten Bandformation wachsen.  
   Manuelle Entfernung   : Schwierig. Am besten ist es, das Gestein in einem ausgedehnten Dunkelheitszyklus zu trocknen. Der Vorteil ist, dass es sich nicht zu schnell von Stein zu Stein ausbreitet. Ein Meißel oder ein flexibles Messer wie ein Spachtel funktioniert, aber man muss alles erwischen und sicherheitshalber etwas von dem Gestein abnehmen.  
   Aufräumtrupp   : Smaragdkrabben (die beste Wahl hier), Seehasen, einige Turbos, Chitons, Napfschnecken, Doktorfische, Seeigelkrabben können helfen, die Ausbreitung zumindest &amp;nbsp;  etwas zu kontrollieren.  
   &amp;nbsp;   
   Blaugrüne Cyano   
  Bildet eine schleimige Matte aus grünem Schleim. Trotz des Namens in der Regel dunkelgrün.  
   Manuelle Entfernung   : Glas mit Magnetreiniger abziehen, härtere Korallen und die Felsen leicht abbürsten. Cyano auf dem Sand kann manchmal als Matte abgezogen und entsorgt werden. Sie sollten einen Kescher oder einen Siphon verwenden, um den durch eine Bürste gelösten Cyano zu entfernen. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn er gleich wiederkommt, denn Cyanobakterien wachsen schnell und sind äußerst effizient im Verbrauch von Nährstoffen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Arten dieser Kategorie anscheinend besser mit Nährstoffmangel umgehen können als andere Formen unerwünschter Algen.  
   Aushungern   : Verwenden Sie einen Wirbelbettreaktor oder granuliertes Eisenoxid, um überschüssige Phosphate im System zu entfernen. Vergewissern Sie sich, dass Sie keine besonders phosphathaltigen Nahrungsmittel füttern. Verflüssigtes Futter neigt dazu, mehr Abfallstoffe zu enthalten als andere, auch Planktonkulturen, die nicht ausgereift sind, können zu Ausblühungen führen. Solche Fütterungen sollten nach Möglichkeit ausgesetzt oder gestoppt werden, bis der Ausbruch unter Kontrolle ist.  
  Chaeto und andere Makroalgen helfen, die Parameter aufrechtzuerhalten, um die Bildung von Cyano zu verhindern, aber da Cyano ein Epiphyt ist, kann er sich auf die erwünschten Algen setzen und diese vom Licht abschirmen. Es gibt chemische Produkte, um sie zu entfernen. Achten Sie aber immer darauf, dass es nicht zu Sauerstoffmangel kommt. Dies kann in der Regel durch starkes Bewegen der Oberfläche erreicht werden.  
   Dinoflagellaten   
  Diese hell bräunliche Bedrohung fühlt sich an wie Schleim, der aus dem Fels oder Sand wächst, mit eingeschlossenen Luftblasen darin. Nicht zu verwechseln mit Algen, die eine Luftblase haben, die sich auf ihnen gebildet hat, Dinos stellen die Blasen selber her. Nicht alle Arten sind schlecht, aber die bräunliche kann ihr System gefährden.  
   Manuelle Entfernung   : Nehmen Sie das Gestein heraus und legen Sie es in einen großen Topf. Geben Sie so viel Wasser hinzu, dass das Gestein bedeckt ist. Kochen Sie es ordentlich durch. Spülen und wiederholen Sie den Vorgang, zwischendurch schrubben. 3 Tage in der Sonne trocknen lassen. Es gibt keine Reinigungsmittel, die es entfernen können.  
   Aushungern   : Erhöhen Sie die Abschäumung, verwenden Sie einen Wirbelbettreaktor oder eine Makroalge wie Chaeto, um Nährstoffe abzubauen.   
   &amp;nbsp;   
   Calothrix   
  Diese Cyano-Arten haben oft ein leicht schleimiges, flaumiges Erscheinungsbild und haften locker an Gestein. Wenn Luftblasen versuchen der Alge zu entweichen, werden sie häufig eingeschlossen und bleiben haften. Calothrix können Dinoflagellaten sehr ähnlich sehen.   
   Manuelle Entfernung   : Entfernen Sie das Gestein und schrubben Sie es ab. Nehmen Sie dann mit einer Zahnbürste die Feinarbeit vor. Überlassen Sie den Rest dem Aufräumtrupp. Die entfernten Ablagerungen können mit einem Netz aufgefangen werden.   
  Aushungern: Verwenden Sie einen Wirbelbettreaktor oder eine Makroalge wie Chaeto, um Phosphat abzubauen. Wenn Sie auch ein Nitratproblem haben, können Sie mehr Lebendgestein in das Becken geben.   
  Aufräumtrupp: Chitons, Neriten und andere Cyanoreiniger funktionieren gut  
   &amp;nbsp;   
   Gelidium Rotalge   
  Es gibt viele Arten kriechender Rotalgen, die im Allgemeinen alle unter der Überschrift &quot;Gelidium&quot; (die Gattung, die viele dieser Arten beherbergt) zusammengefasst werden.  
   Manuelle Entfernung   : Schwierig, da sie leicht zerfallen. Das Beste ist, wenn auch nervig, sie mit einem Zahnstocher zu entfernen. Fragmente der Alge können sich jedoch ausbreiten, also alles sorgfältig mit dem Netz auffangen. Wenn Sie den Stein herausnehmen können, umso besser.  
   Reinigungstrupp   : Smaragdkrabben, Seeigelkrabben, Seehasen und große Turbos.  
  &amp;nbsp;  
   Lyngbya   
  Oft rötlich-braun, Lyngbya spp. sind eine Art von Cyanobakterien. Auch wenn sie nur wie eine Haaralge aussieht und eher fadenförmig als schleimig ist. Sie löst sich leicht vom Gestein, hat keine erkennbare Wurzel- oder Mattenstruktur und wächst schnell. Lyngbya-Arten scheinen in wärmeren Becken sehr schnell zu wachsen und sich schnell zu verbreiten.  
   Manuelle Entfernung   : Bürsten Sie das Gestein ab und fangen Sie alles mit einem Netz ein.   
   Tipp   : Behandeln Sie sie größtenteils wie rote Schleimalgen vom Typ Cyano.  
   Reinigungstrupp   : z.B. Neriten, Cerithen, Chitons, Blaubein-Einsiedlerkrebse und Fädrige Seehasen  
   &amp;nbsp;   
   Cladophoropsis, Grüne Drahtalge    
  Arten dieser Gattung und verwandte Arten klammern sich an das Gestein und breiten sich von einem Ausläufer aus. Die Zweige werden nicht hoch und man findet sie oft auf Lebendgestein.  
   Manuelle Entfernung   : Schwierig, da sie am Gestein entlangkriechen und leicht zerfallen. Auch hier ist ein Zahnstocher hilfreich.   
   Reinigungstrupp   : Riffdach-Bohrseeigel, Smaragdkrabben, Turbos und Seehasen picken gelegentlich daran herum, scheinen aber nicht besonders daran interessiert zu sein.  
   Aushungern   : Dies ist eher schwierig, da diese Algenart gut mit wenigen Nährstoffen klarkommt.   
  Glücklicherweise neigen diese Algenarten dazu, langsam zu wachsen, und sind nicht besonders häufig.  
   &amp;nbsp;   
   Callithamnion (Cotton Candy algae)    
  Algen unter dieser Überschrift erscheinen in der Regel als ein hellrosa Flaum. Bei näherer Betrachtung zeigt sich, dass er aus vielen Verzweigungen mit noch mehr Verästelungen besteht. Die Pflanzen sind sehr klein, verlieren ihre Form außerhalb des Wassers und wiegen sich in der Strömung. Jede Pflanze bildet sich aus einem einzigen Haftorgan.  
   Manuelle Entfernung:    Die Entfernung ist einfach, solange sie an zugänglichen Stellen sitzen. Kratzen Sie mit dem Daumen über die Oberfläche, an der sie sich festgesetzt hat. Halten Sie die Alge wie einen Bleistift, während Sie sie entfernen. So bekommt man auch die kleinen Anhaftungen ab.  
   Reinigungstrupp   : Seeigelkrabben, Seehasen, große Turbos, Smaragdkrabben und die meisten Einsiedlerkrebse.  
  Diese Alge ist nicht besonders häufig, hat aber die Fähigkeit, aus Fragmenten schnell zu wachsen.  
  &amp;nbsp;  
   Rote Blasenalge, Botryocladia   
  Rote Blasenalgen gehören zu den Botryocladia-Arten, (wahrscheinlich skottsbergeii oder pyriformis) . Einige der Botryocladia-Arten, wie Botryocladia occidentalis, sind erwünscht. Der Hauptunterschied zwischen einer invasiven und einer erwünschten Botryocladia-Art ist die Art des Wachstums. Wünschenswerte Arten wachsen an Ästen empor, während invasive Arten am Gestein entlang kriechen und nur schwer zu entfernende Blasen hinterlassen. Einige liegen dazwischen, sowohl was das Risiko als auch die Zweigentwicklung betrifft.  
   Manuelle Entfernung   : Bedecken Sie sie mit einer Saugglocke und schaben Sie damit am Felsen entlang. Wenn sich die Blase löst, lassen Sie den Kolben los und saugen Sie sie auf. Entsorgen und wiederholen. Wenn Sie fertig sind, können Sie neues Mischwasser hinzufügen, um den Wasserwechsel abzuschließen.   
   Reinigungstrupp   : Smaragd- und Rubin-Mithrax-Krabben, ebenso einige Kaninchenfische. Juvenile Mithrax sind im Allgemeinen am besten für diese Aufgabe geeignet, je kleiner, desto besser.  
  &amp;nbsp;  
   Dyctiota   
  Braunalgen mit gegabelten Zweigen, die einen schillernden blauen Farbton haben können. Es gibt sehr viele Dictyota-Arten und ohne Mikroskop können Sie bestenfalls eine Handvoll verschiedener Arten bestimmen. Wenn es sich um eine Braunalge mit gegabelten Zweigen handelt, die nicht starr ist, handelt es sich wahrscheinlich um eine Dictyota-Art. Einige Dictyota-Arten können Sie daran erkennen, dass sie als eine einzige Pflanze wachsen, die sich von einem bestimmten Haltepunkt aus verzweigt. Unerwünschte Arten von Dictyota, (so ziemlich alle schillernden Arten) sind kürzer und kriechen am Felsen entlang. Ihre Äste wachsen direkt aus dem Felsen, und es gibt keine stammähnlichen Merkmale der Algen oder leicht erkennbare Haltepunkte.  
   Manuelle Beseitigung   : Nur großflächig sind sie schwer zu entfernen. Behandeln Sie neues Lebendgestein im Dunkeln oder in einem separaten Becken, bevor Sie es ins Becken geben. Schafft Dyctiota es doch ins Becken lassen Sie nicht zu, dass sie sich ausbreitet. Nehmen Sie einen Zahnstocher und kratzen Sie jeden Zentimeter der Basis ab. Überreste erledigt der Reinigungstrupp.   
  Reinigungstrupp: Smaragdkrabben, Seehasen, einige Turbos, Chitons, Napschnecken, Doktorfische und Seeigelkrabbenwerden es fressen. Krabben der Art Libinia Dubia fressen sie, sie sind verrückt nach Dictyota.  
   Aushungern   : Konkurrierende Makroalgen können helfen, das Wachstum von Dictyota zu verlangsamen. Mitglieder der Chaetomorpha- und Caulerpa-Familie sind besonders effektiv, sobald sie sich etabliert haben.  
  Viele Arten von Dictyota, die unter diese Rubrik fallen, sind Epiphyten und können auf anderen Organismen wachsen, einschließlich Halimeda und sogar auf einigen Korallen oder Teilen der Korallenbasis.  
   &amp;nbsp;   
   Chondria   
  Diese und verwandte Arten sehen aus wie durchscheinende rote Pflanzen mit zylindrischer und unregelmäßiger Verzweigung. Sie können am Gestein kleben wie Chondria repens, oder sie können sich verzweigen wie die buschigere Chondria minutula.  
   Manuelle Entfernung   : Greifen Sie das Haftorgan und versuchen Sie, sie von der infizierten Oberfläche abzuziehen. Wenn Sie etwas übersehen, entfernen Sie es mit der Pinzette oder einem Zahnstocher.  
   Reinigungstrupp   : Die manuelle Entfernung kann von Smaragdkrabben, größeren Einsiedlern, Seeigelkrabben, Seehasen, Turbos und anderen Arten mit viel Kraft unterstützt werden.  
   &amp;nbsp;   
   Caulerpa Racemosa (Kriechsprossalge)    
  Caulerpa racemosa hat der Caulerpa Spezies vielleicht einen schlechten Ruf eingebracht. Sehr variabel, kann sie allgemein als eine traubenähnliche Pflanze beschrieben werden, die aus einem Ausläufer (oder Wurzelsystem) emporwächst. Während andere Caulerpa-Arten anders aussehen können, ist deren Behandlung im Allgemeinen die gleiche.  
   Manuelle Entfernung   : Wenn Sie die Pflanze manuell entfernen wollen, verwenden Sie einen Zahnstocher, um sicherzustellen, dass Sie auch das letzte Stück des Ausläufers entfernen. Je dicker der Ausläufer bei Ihrer Caulerpa-Variante ist, desto einfacher ist dies.  
   Reinigungstrupp   : Smaragdkrabben, Seehasen, Doktorfische, Skalare, Seeigelkrabben, einige Turbos, Chitons, Napfschnecken und Libinia Dubia fressen alle diese und andere Caulerpa-Arten.  
   Aushungern   : Verwenden Sie einen Phosban-Reaktor oder ein Makro wie Chaeto, um Phosphat abzubauen. Wenn Sie auch ein Nitratproblem haben, können Sie mehr Lebendgestein in das Becken geben.  
  Caulerpa racemosa in all seinen Formen ist invasiv. Seine Ausläufer sind zu zerbrechlich, um sie einfach zu entfernen, und es kann ein frustrierendes Problem sein. Wenn Sie das Aussehen von Caulerpa mögen, versuchen Sie Caulerpa cupressoides var. lycopodium. Sie birgt die gleichen Risiken wie andere Caulerpas, aber ihr starker, stabiler Ausläufer macht das Entfernen ei nfach. 
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                            <updated>2021-02-23T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Eine Alveopora-Chimäre</title>
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                                            Dies ist die Übersetzung zu einem Beitrag auf recifalnews.fr, wo Sie die Fotos sehen können 
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                <![CDATA[
                   Eine Alveopora-Chimäre   
   Aus dem Französischen: https://recifalnews.fr/2020/11/une-chimere-dalveopora/   
  &amp;nbsp;  
  Kürzlich fanden wir bei einem Tauchgang eine sehr interessante Alveopora. Diese Bestand aus zwei Teilen mit unterschiedlichen Farben. Diese Kolonie entspricht keiner bekannten Beschreibung, was sie noch interessanter macht. Alveopora erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Ihre Pflege ist relativ einfach, ihr schnelles Wachstum, ihre sehr interessante Färbung ohne unglaublich bunt zu sein und vor allem diese langen Tentakel, die in der Strömung schwingen, sorgen für zusätzliche Bewegung im Aquarium. All diese Eigenschaften machen sie zu sehr guten Kandidaten für Riffaquarien.  
  Alveopora sind Mitglieder der Familie Acroporidae. Aus diesem Grund ist ihr Skelett porös und leicht, da es keine Kalksäule enthält. Sie haben 12 Tentakel, im Gegensatz zur Goniopora, die zusätzlich zu einer Kalksäule, 24 Tentakel hat.   
  Diese Art lebt unter 30 m Tiefe an sandigen Hängen. Es gibt eine Ansammlung kleiner Kolonien, die bis zu 50 m tief sind. Aber wir stellten fest, dass eine dieser Kolonien anders war. Diese Kolonie hatte braune Tentakel mit blauen Mäulern und grüne Tentakel mit blauen Mäulern.  
  Eine Chimäre ist ein bizarres Wesen oder Objekt, das sich aus disparaten Teilen zusammensetzt und ein Ganzes ohne Einheit bildet. Diese Art von Korallen ist relativ häufig. Sie entstehen oft, wenn zwei Larven der gleichen Art den gleichen Ort besiedeln und schließlich beim Wachstum miteinander verschmelzen. Auf diesen sandigen Hängen sind die kleinen Steine, die für die Rekrutierung der Larven benötigt werden, recht selten. Es ist also kein Zufall, wenn zwei Larven auf dem gleichen Stein landen.  
  Besonders attraktiv sind die langen Polypen der Alveopora. Dieser tiefe Lebensraum, ist mit den blauen LEDs in Aquarien leicht reproduzierbar.  
  Die kleinen Oasen aus einigen wenigen Korallenkolonien und einigen Steinen werden oft von vielen sehr kleinen Fischen wie Lippfischen oder Grundeln, manchmal auch von einem Krötenfisch oder einem Seepferdchen besiedelt. Dies macht es zu einer perfekten Umgebung, die man versuchen könnte, in einem Nano-Aquarium zu imitieren.  
  Man könnte eine Trachyphyllia, eine Acanthophyllia oder eine Catalaphyllia hinzufügen, und man hätte das perfekte tiefe LPS-Biotop.  
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                            <updated>2020-12-04T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Aquascaping Tipps von Mr. David Saxby</title>
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                                            Aquascaping Tipps und die Geschichte des D-D Aquascape Konstruktionsharzes
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                   Tipps zum Aquascaping von Mr. David Saxby – D-D The Aquarium Solution   
 „Als langjähriger fanatischer Hobbybastler und Sporttaucher war es für ein Riffbecken in meinem Haus unerlässlich, dass das Aquascaping riffähnlich und ästhetisch ansprechend ist. 
 Vor etwa dreißig Jahren befasste ich mich zum ersten Mal mit dem Erschaffen eines Riffs. Damals war es notwendig, eigene Experimente durchzuführen, da es keine Aquascaping-Produkte gab und von SPS-Korallen nur zu träumen war. &amp;nbsp;   
 Auf meinen Reisen stieß ich auf viele Arten von Kleber, von denen einige auch heute für Aquascaping verwendet werden, obwohl ihre Hauptfunktion darin besteht, Boote, Autos usw. zu reparieren. &amp;nbsp;&amp;nbsp;  Wenn sie verwendet wurden, sahen sie oft viele Monate lang hässlich und auffällig aus, aber sie sorgten dafür, dass das Felswerk wie ein echtes Riff mit Höhlen, Ästen, Inseln usw. kreiert werden konnte. 
 Das Felswerk war fest und konnte nicht durch den Einfluss von Turboschnecken, Seeigeln, Einsiedlerkrebsen usw. zerstört werden. Diese Kreaturen, die damals für ein Riffbecken sehr notwendig waren, da Algen ein großes Problem darstellten, wurden zur Bekämpfung der gefürchteten Schleimalgen zahlreich ins Becken gesetzt. Heute haben wir den Luxus, dass dies durch den Einsatz von phosphatkontrollierenden Substraten wie Rowaphos der Vergangenheit angehört. 
 Nachdem ich auf einen Epoxidkleber gestoßen war, der unter Wasser aushärten würde und bei richtiger Anwendung inert war, machte ich mich daran, meine Riffbecken zu dekorieren. Ich stellte fest, dass ich ein frisches, neues, natürliches Aussehen im Vergleich zu den üblichen, aufgetürmten Steinhaufen erzielen konnte, die an einen Obststand erinnerten. So konnte ich alle möglichen seltsamen und wunderbaren Ideen über Strömungsrohre an der Rückseite und versteckte Glasstützen ausprobieren, so dass sich der Detritus nicht an einer Stelle ansammelte und Ammoniak- und NO2-Spitzen verursachte. 
 Obwohl der Kleber, den ich fand, noch eine auffällige Farbe hatte, bis er mit Korallenalgen bewachsen war, wurde er steinhart und zu einem erschwinglichen Preis geliefert, da er in erster Linie zum Modellieren verwendet wurde. 
 Wir wandten uns an die Firma, die diesen Kleber herstellte, und besprachen Verbesserungen, die wir für notwendig hielten, um ihn für die Verwendung im Aquarium besser zu machen. SPS-Korallen begannen nun regelmäßig in den Handel zu kommen, und es war wichtig, die Fragmente oder die Korallen in Position auf die Felsen kleben zu können, wobei sie manchmal auch auf Überhängen balancieren mussten. Wir entwickelten die Farbe des Klebers so, dass die Korallenalgen ähnelt, damit es beim Einsetzen neuer Komponenten in das Aquarium nicht für mehrere Monate hässlich und fehl am Platz aussieht. 
 Muscheln sind auf einem sandigen Kiesboden sehr anfällig für Angriffe durch Borstenwürmer und andere Spezies dieser Art. Wenn Sie in der Vergangenheit einige Muscheln verloren haben, sind diese möglicherweise gestorben, weil ihr Fuß hungrigen Borstenwürmern ausgesetzt war. 
 Indem man eine Kugel aus dem Epoxidkitt herstellt und die Muschel vorsichtig hineindrückt, kann man einen Abdruck der Unterseite machen. Sie sollten dann den Kleber aushärten lassen, bevor Sie die Muschel in ihren eigenen Abdruck setzen. Innerhalb kürzester Zeit wird sich die Muschel an den Negativabdruck anheften, ihre Schale versiegeln und es sehr schwierig machen, sie von der Basis aus anzugreifen. Selbst wenn sie von einem Raubfisch umgestoßen wird, folgt ihr der Abdruck, so dass sie nicht von unten angegriffen werden kann. Korallen, Plastikrohre und Steine können unter Wasser direkt auf das Glas geklebt werden, selbst wenn das Becken voll ist.“ 
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                            <updated>2020-11-13T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Auswahl des Bodengrundes für das Meerwasseraquarium</title>
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                                            Rosa, weiß, schwarz oder doch lieber sandfarben? Tiefes Sandbett oder Bare-Bottom? Informieren Sie sich über die Möglichkeiten, den Bodengrund Ihres Aquariums zu gestalten. 
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                <![CDATA[
                   Auswahl des Bodengrundes für das Meerwasseraquarium   
    Quelle: www.saltwateraquariumblog.com    
 Während es ursprünglich in der Aquaristik lediglich die Wahl zwischen feinem und grobem Sand (zerkleinerte Korallen) gab, haben wir heute, wie in fast allen Bereichen des Lebens, auch bei unserem Aquariengrund die Qual der Wahl. 
 Mindestens genauso wichtig wie die Wahl des Bodengrundes ist auch, ob man ein tiefes oder ein flaches Sandbett haben möchte. 
 Im Folgenden finden Sie einen Überblick über die verschiedenen Bodengründe, sowie Informationen über die Funktion von Bodengrund im Aquarium allgemein. 
 &amp;nbsp; 
  1. Arten von Aquariensand und wie man den besten Meerwasseraquarienboden auswählt  
  Traditioneller Sand  
 Mit der Auswahl eines traditionellen „sand“farbenen Sandes kann man so gut wie nichts falsch machen. Für ein natürliches, funktionelles und effektives Substrat ist dies die einfachste Wahl. 
 &amp;nbsp; 
  Aragonit  
 Dieser Sand besteht aus Kalziumcarbonat, wie auch das Skelett von Korallen. Er ist im Allgemeinen als feinkörniges Produkt erhältlich. 
  &amp;nbsp;  
  Korallensand  
 Korallensand ist im Vergleich dazu ein Substrat mit viel größeren Partikeln, da er aus zerkleinertem Korallensubstrat besteht, die wie winzige weiße Steine aussehen. 
   &amp;nbsp;   
  Oolith  
 Oolith ist ein Sedimentgestein, das aus kleinen Mineralkügelchen (Ooiden) besteht, die durch ein kalkiges oder toniges Bindemittel verkittet sind. 
 Definitionsgemäß müssen Oolithen einen Durchmesser von weniger als 2 mm haben - was bedeutet, dass oolithischer Aquariumsand aus winzigen eiförmigen bis kugelförmigen Sandkörnern besteht. 
 Oolith kann aus Phosphat, Hämatit oder Dolomit hergestellt werden. 
  &amp;nbsp;  
  Weiß  
 Wenn Sie nach einer helleren Optik als der des traditionellen Sandes suchen, können Sie eine hellere, weißere Farbe mit einem Korallen-Aquariensandsubstrat erreichen. Bedenken Sie aber, dass die weiße Farbe auf dem trockenen Substrat am stärksten ausgeprägt ist und im Wasser eine Nuance dunkler wirken wird. 
 Nach einiger Zeit wird das weiße Aquariensandsubstrat mit einem biologischen Film (d.h. Bakterien) bedeckt und wird auch mit Schmutz und Detritus verstopft sein - wenn Ihr Aquarium also erst einmal in Betrieb ist, wird Ihr Kies nicht mehr so rein weiß sein. Dieser biologische Film ist jedoch nützlich und unvermeidbar. 
   &amp;nbsp;   
  Schwarzer Sand (Tahitianischer Mondsand)  
 Manchmal unter dem Namen tahitianischer Mondsand vermarktet, da Tahiti für seine schwarzen Sandstrände bekannt ist, die durch vulkanische Aktivität entstanden sind. Es wird angenommen, dass schwarzer Sand entsteht, wenn heiße Lava mit dem kalten Ozeanwasser in Kontakt kommt und auseinander bricht. 
   &amp;nbsp;   
  Rosa Sand  
 Der rosa Farbton im rosa Sand ist eigentlich eine Kombination aus Weiß und Rot. Die weiße Farbe stammt aus traditionellem Kalziumkarbonat- (Aragonit-) Sand und die rote aus den Schalen von Foraminiferen (Forams) - winzige, einzellige Lebewesen, die ein hartes, rotes Skelett bilden. Wenn diese Kreaturen sterben, hinterlassen sie ihr Skelett und geben dem Sand einen rosaroten Farbton. 
 Wer Karibik-Feeling in seinem Aquarium möchte, sollte sich für diese Art entscheiden. 
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  2. Die Funktion von Bodengrund in einem Aquarium  
 Der Bodengrund kann in einem Meerwasseraquarium eine oder mehrere der folgenden Funktionen erfüllen: 
   &amp;nbsp;   
  Ästhetischer Reiz  
 Das Bodensubstrat eines Aquariums trägt maßgeblich zum Gesamteindruck bei. Man sollte also in erster Linie an die Ästhetik denken, die man erzielen möchte, und nicht die Funktionen des Bodengrundes in den Vordergrund stellen. 
 &amp;nbsp; 
  Oberfläche (für biologische Filterung)  
 Die biologische Filterung in einem Meerwasseraquarium erfolgt durch Bakterien, die auf dem lebenden Stein, bzw. dem lebenden Sand in Ihrem Aquarium wachsen. Aquariensand ist ein Substrat mit einer großen Oberfläche und schafft ein perfektes Zuhause für diese biologisch nützlichen Bakterien, auf dem sie wachsen können. Das bedeutet aber nicht, dass man ein Sandbett haben muss, um einen guten biologischen Filter zu haben. 
 Viele Aquarianer halten erfolgreich Riffaquarien mit absolut keinem Sandbett. Diese Becken werden oft als Bare-Bottom-Becken bezeichnet. Nichtsdestotrotz zieht ein Sandbett natürlich interessante und nützliche Bewohner an. 
  &amp;nbsp;  
  &amp;nbsp;  
  Substrat zum Wühlen oder Sandsieben von Lebewesen  
 Grundeln und Kieferfische, Garnelen, Schnecken, Krebse und Würmer benötigen Bodengrund als Versteck und zur Nahrungssuche. Und wenn man Glück hat, werden sich auch einige spannende, unerwartete Gäste im Sandbett niederlassen. 
 Sehr spannend ist, sich das nächtliche Geschehen im Becken mit einem Infrarotlicht anzuschauen! 
   &amp;nbsp;   
  DSB (Denitrifikation)  
 Ein Sandbett, das mindestens 15 cm tief ist, gilt als ein so genanntes tiefes Sandbett. Der Vorteil eines solchen Sandbetts, besteht darin, dass es so tief ist, dass kein Sauerstoff an die unterste Sandschicht gelangen kann. Es gibt Bakterien, die Nitrate aus dem Wasser entfernen, die in diesen anoxischen (sauerstofffreien) Tiefen im Sand leben. 
 Daher kann in einem Aquarium mit einem tiefen Sandbett Nitrat ganz natürlich aus der Wassersäule entfernt werden (Denitrifikation). 
  &amp;nbsp;  
  3. Was ist der Unterschied zwischen trockenem Sand und „lebendem“ Sand?  
 Wie im vorigen Abschnitt erwähnt, besteht eine wichtige Funktion von Aquariensand darin, den Bakterien, die die biologische Filterung im Becken durchführen, eine Oberfläche zu bieten, auf der sie wachsen können. Diese Bakterien beginnen sehr bald nach dem Einrichten des Aquariums auf dem Sand zu wachsen. Wenn das Becken eingefahren ist, wächst wahrscheinlich eine ziemlich robuste Bakterienpopulation auf allen Oberflächen unter dem Wasser. Aber Einfahren dauert. 
 Eine Möglichkeit, die Zeit zu verkürzen und eigene Bakterien auf natürliche Weise wachsen zu lassen, ist der Kauf von lebendem Sand (live sand) anstelle von trockenem Sand. 
 Lebender Sand ist bereits von nützlichen Bakterien besiedelt. Der Sand wird &quot;nass&quot; und mit biologisch aktiven Bakterien verpackt und verschickt. 
 Verglichen mit trockenem Sand kann lebender Sand teuer sein. Aber wenn Sie Ihr Aquarium sofort einrichten, in Betrieb nehmen und mit Tieren besiedeln müssen, kann er ein zeitsparendes Produkt sein. 
  &amp;nbsp;  
  Wie viel Sand braucht man für ein Riffbecken?  
 Eine weitere beliebte Frage ist, wie viel Aquariensand benötigt man für ein Riffaquarium? Und die uralte Antwort auf diese Frage lautet: es kommt darauf an. Es hängt davon ab, was Sie erreichen wollen. 
 Auch hier ist zunächst die eigene Ästhetik entscheidend. Entscheiden Sie sich für eine Bodengrundtiefe, die Ihrem Auge schmeichelt und in das Gesamtbild des Beckens passt. 
 Wenn man das ganze ein bisschen weniger individuell angehen möchte, kann man folgende Faustregel anwenden: 
 2,5 bis 5 cm scheinen für viele Menschen eine beliebte und ästhetisch ansprechende Sandtiefe zu sein. 
 Als tiefes Sandbett (DSB) bezeichnet man eines, das mindestens 15 cm tief sein muss. 
 Der Bereich zwischen 5 und 15 cm gilt als sog. Niemandsland. Die Chemie, die hier während des Denitrifikationsprozesses abläuft, kann ziemlich unangenehm sein und sollte nicht in den Kreislauf des Beckens gelangen. Mit mindestens 15 cm oder bis zu 5 cm Sand kann man dieses Problem ganz vermeiden. 
   &amp;nbsp;   
  Wie viel Sand pro Liter?  
 Mit Hilfe dieses Rechners können Sie den Bedarf an Sand entsprechend der gewünschten Bodengrundtiefe ermitteln. 
  https://www.riffaquaristikforum.de/substratecalculator.php  
  &amp;nbsp;  
  Wie richtet man den Bodengrund ein?  
 Falls es sich nicht um vorgereinigten Sand handelt, ist der erste Schritt die Reinigung des Aquariengrundes. Trockener Sand ist ironischerweise voller Staub, der das Becken eintrüben würde. Um den Sand zu reinigen, kann man ihn einfach in einem Eimer immer weiter mit Wasser spülen, bis dieses klar ist. 
 Wenn Sie Ihr Aquarium zum ersten Mal einrichten, schaufeln Sie den Sand einfach vorsichtig mit einem Plastikbecher oder einer stabilen (unzerbrechlichen Schüssel) auf den Boden des Beckens. Achten Sie darauf, dass Sie keine großen Mengen in einen einzigen Bereich &quot;schütten&quot;, um das Aquarienglas nicht zu sehr zu belasten. 
 Wenn Ihr Becken bereits eingerichtet ist und Sie diesem Sand hinzufügen möchten, ist die Technik etwas anders .  Man schöpft den Sand ebenfalls in eine Schale, senkt diese vorsichtig bis zum Boden ab und dreht sie dann langsam so nah wie möglich am Boden um. Wenn man den Sand von oben reinkippt wird das Wasser lange trüb sein. 
  &amp;nbsp;  
  Welcher ist nun der beste Sand für ein Meerwasseraquarium oder Riffbecken?  
 Die Antwort ist...das hängt davon ab. 
 Man sollte im Vorfeld ungefähr wissen, was für ein Becken man sich wünscht, und dementsprechend den Bodengrund aussuchen. Sowohl Struktur und Farbe des Sandes, wie auch die Tiefe des Bodengrundes sollten sowohl ästhetisch als auch funktional harmonieren. 
 Versuchen Sie, die Niemandsland-Zone zwischen 5 und 15 cm zu vermeiden. Wenn Sie wenig Zeit haben und keine Kosten scheuen, kaufen Sie lebenden Sand anstelle von trockenem Sand. 
 Im Zweifelsfall lassen Sie sich von Fachpersonal beraten. 
 Gutes Gelingen und Viel Spass! 
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                            <updated>2020-11-06T00:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Sterilisation im Aquarium - Ozon oder UV?</title>
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                                            Wann ist es sinnvoll, Aquariumwasser zu sterilisieren. Und welche Methode ist angemessen?
                                        ]]>
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                <![CDATA[
                   Ozon vs. UV - Zwei gängige Sterilisationstechniken im Vergleich   
 Quelle: tfhmagazine.com  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;  Autor: Valerio Zupo 
 &amp;nbsp; 
 Ein Aquarienwissenschaftler erklärt wann Sterilisatoren im Aquarium sinnvoll sind, und wie sich Ozon und UV unterscheiden. 
 &amp;nbsp; 
  Natürliche Sterilisatoren  
 Ozon und ultraviolette (UV) Strahlung sind zwei sehr starke natürliche Sterilisatoren. Ozon ist ein Gas, das aus drei Sauerstoffatomen besteht, während der Sauerstoff, den wir atmen, aus zwei Sauerstoffatomen besteht. Seine chemische Struktur macht Ozon sehr reaktionsfreudig, weshalb es ein so wirksamer Sterilisator ist. 
 In Aquarien kann ein Ozonisator, auch Ozongenerator genannt, eingesetzt werden, um die Wasserqualität zu maximieren. Bei dieser Art von System wird Luft in die Ozonisatoreinheit gepumpt wo sie bei den meisten modernen Modellen einer elektrischen Hochspannungsentladung ausgesetzt wird, die die Sauerstoffmoleküle aufbricht. Wenn sich die Moleküle rekombinieren, entsteht ein Teil des Ozons. Das Gas gelangt dann in eine Eiweißabschäumerkammer oder einen Ozonreaktor, wo es sich mit Aquariumwasser vermischt. Der Ausfluss aus der Kammer wird dann durch Aktivkohle gefiltert, um restliches Ozon zu entfernen, bevor das Wasser ins Aquarium zurückkehrt. 
 Ozon findet sich in der Ozonosphäre, einer hochkonzentrierten Schicht in der Atmosphäre. Tatsächlich ist der von der Ozonschicht geschaffene Filter lebenswichtig, da UV-Strahlung bekanntermaßen für alle Lebewesen gefährlich ist, da sie Mutationen in der DNA verursachen kann. 
 Aus diesem Grund ist das Ozonloch zu einem so beliebten Thema geworden - die Verringerung der Ozonkonzentration, besonders an den Polen (wo das Ozon sowieso schon dünner ist), erhöht die UV-Strahlung in der Biosphäre, was unter anderem zu Schäden an unserer Haut und den Korallenriffen führt. Die durch UV-Strahlen verursachten Schäden sind allerdings für Aquarianer wichtig, weil sie eine enorme Kraft besitzen, die zur Zerstörung unerwünschter Mikroorganismen genutzt werden kann. 
 &amp;nbsp; 
  Energie im Überfluss  
 Sowohl Ozon als auch UV arbeiten auf der Grundlage eines Energieüberschusses. Einige Ozonisatoren produzieren das Gas sogar durch Bestrahlung der Luft mit UV-Licht. Ozon ist sehr reaktiv, weil es sehr instabil ist. Um zu einem niedrigeren Energieniveau zurückzukehren, muss es ein Sauerstoffatom verlieren, das zu einem freien Radikal wird - etwas, das in der Lage ist, fast alles in der natürlichen Umgebung zu oxidieren. 
 UV-Strahlen enthalten auch eine sehr hohe Energiemenge, und sie können Zellen durchdringen und die DNA erreichen, wo sie das Genom zerschneiden und seine Funktionalität stören können. Nach einigen Sekunden wird normalerweise in der Zelle ein Selbstzerstörungsprogramm (bekannt als Apoptose) eingeleitet. Bei geringerer Exposition kann die Zelle jedoch überleben und einfach „nur“ geschädigt werden. 
 Alle höheren Organismen - sowohl Pflanzen als auch Tiere - sind durch ihre äußeren Strukturen (wie z.B. die Haut oder den Kortex) vor einer geringen Exposition gegenüber UV-Strahlung geschützt. Arten, die sich in Bereichen entwickeln, die größeren Mengen UV-Strahlung ausgesetzt sind, entwickeln oft eine dickere Haut, die in der Lage ist, die Strahlung herauszufiltern, bevor sie Schaden anrichten kann. Umgekehrt fehlen kleinen Organismen wie Bakterien und Protozoen oft diese Schutzstrukturen und können daher sehr empfindlich gegenüber UV-Strahlung sein. 
 Die UV-Strahlen selbst sind aber auch recht empfindlich und können durch Filter wie einige Gase (z.B. Ozon), Glas, Wasser, Plastik usw. blockiert werden. 
 Daher ist es sinnvoll, dass die Lampenkolben in UV-Lampen aus Quarz hergestellt werden, da Quarz die UV-Strahlen nicht herausfiltert. Wasser hingegen filtert die Strahlen abhängig von seiner Tiefe. Aus diesem Grund ist der Raum zwischen dem Quarzkolben und dem äußeren Glas- oder Kunststoffrohr, in dem das Wasser fließt, in der Regel nur wenige Millimeter dick - ein dickerer Raum würde die Stärke der UV-Strahlen verringern und Bakterien und anderen Mikroorganismen das Überleben ermöglichen. 
 &amp;nbsp; 
  Wie kann man die Effektivität steigern?  
 Die Wirksamkeit der UV-Lampe ist auch proportional zu ihrer Leistung. Dies wird gemessen in Watt, und der Dauer der Bestrahlung - je höher die Wattzahl und/oder je länger die Bestrahlungszeit, desto wirksamer ist die Strahlenbehandlung. Obwohl die Geschwindigkeit des Wassers variiert werden kann, sollte die Reproduktionsgeschwindigkeit der Mikroorganismen berücksichtigt werden, die man ausrotten möchte. Einige können ihre Populationsgröße unter bestimmten Bedingungen in nur 10 Minuten verdoppeln! Deshalb ist es wichtig, eine vernünftige Durchflussrate im Inneren der Lampe aufrechtzuerhalten, denn bei einer zu hohen Geschwindigkeit gelangt eventuell nicht genügend Strahlung zu den zu zerstörenden Organismen.  &amp;nbsp;  
 Man kann sich das wie das Bräunen in der Sonne vorstellen. Je nach Breitengrad und Jahreszeit muss man sich länger der Sonne aussetzen, um eine gewisse Bräune zu erhalten. 
 &amp;nbsp; 
  Das richtige Verhältnis  
 Die Leistung der UV-Lampe und die Geschwindigkeit der Pumpe müssen im richtigen Verhältnis zur Größe des Aquariums stehen. Im Allgemeinen funktioniert 1 Watt pro 20 Liter Wasser gut, und eine Durchflussrate von etwa dem zweifachen Volumen des Aquariums pro Stunde ist angemessen. Denken Sie daran, dass eine UV-Lampe nie direkt über ein Aquarium gehen sollte, da sie die nützlichen Bakterien, die bei der biologischen Filterung verwendet werden, abtötet und wahrscheinlich die anderen Bewohner schädigt. 
 &amp;nbsp; 
  Wann ist nun ein Sterilisationssystem sinnvoll?  
 In der Natur gibt es natürlich keine Sterilisatoren. Ozon ist auf hohe Schichten der Atmosphäre beschränkt, in denen es fast kein Leben gibt, und UV-Strahlen werden normalerweise gefiltert, bevor sie den Boden erreichen. Da ein Aquarium ein gutes Abbild einer natürlichen Umgebung sein sollte, warum sollten wir also versuchen, es zu sterilisieren oder zu desinfizieren? 
 Man muss bedenken, dass in den meisten Fällen die Organismen in ihrer natürlichen Umgebung in geringerer Dichte vorkommen als dies in Aquarien der Fall ist. Becken, die überfüllt sind oder wenig Wasserwechsel erhalten, können daher gefährlich werden, da die Konzentration der Bakterien in diesen Fällen stark erhöht ist. 
  Natürliche Umgebungen mit niedrigem Bakteriengehalt  
 Es sollte auch berücksichtigt werden, dass einige tropische Fische in Gewässern mit sehr geringer Bakteriendichte leben, weniger als in jedem Becken mit gemäßigtem Klima. Diskus zum Beispiel leben oft in Gewässern, die aufgrund eines sehr niedrigen pH-Wertes und des Vorhandenseins von Huminstoffen oder aufgrund einer sehr effizienten mechanischen Filterung fast frei von Bakterien sind. Tatsächlich können Diskus, die in Gewässern mit einem hohen Anteil an opportunistischen Mikroorganismen gehalten werden, Gesundheitsprobleme bekommen. In solchen Fällen kann ein Sterilisator sehr vorteilhaft sein. 
 &amp;nbsp; 
  Krankheitserreger  
 Schließlich wird unser Aquarium manchmal auch von Krankheitserregern befallen, und die Verwendung eines Sterilisators kann ausreichen, um das Problem zu lösen, ohne schädliche Chemikalien einzuführen. Die Aktivität eines Sterilisators kann auch dazu beitragen, überschüssiges organisches Material und Mikroalgen zu beseitigen und/oder bakterielle Explosionen (milchiges Wasser) zu reduzieren. Auch wird das Oxidations-Reduktionspotential des Wassers erhöht, wodurch z.B. der Verlust von Eiern durch Pilze und Mykobakterien verringert werden kann. 
 &amp;nbsp; 
   Auswahl eines Sterilisators   
  &amp;nbsp;  
  Vor- und Nachteile von UV  
 Die Wahl des zu verwendenden Sterilisators ist leicht zu treffen, wenn man sich vor Augen hält, was jeder Sterilisator tut. Wenn Sie die Zugabe von toxischen Verbindungen zum Wasser vermeiden, aber gleichzeitig die Häufigkeit von Bakterien und anderen Mikroorganismen verringern möchten, ist ein UV-Entkeimungsgerät der richtige Weg. Das Wasser wird nach der Reise durch die UV-Röhre viel weniger Bakterien enthalten, und nach jedem Zyklus wird es reiner sein, aber Bakterien, die z.B. im biologischen Filter vorhanden sind, werden durch diese Behandlung nicht beeinflusst. Dies trägt auch dazu bei, das Wasser nahezu frei von Bakterien und Mikroalgen zu halten - das Wasser wird kristallklar sein. 
 Die UV-Entkeimung hat jedoch einen kleinen Nachteil: Sie tötet kaum bewegliche Mikroorganismen, die sich auf den Substraten oder Pflanzenblättern befinden, nicht ab, da nur Mikroorganismen behandelt werden, die durch die Kunststoff- (oder Metall-) Röhre gelangen.  &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Interessant: Metallröhrchen aus Titan haben eine stärkere sterilisierende Wirkung als andere. 
 Ein weiterer möglicher Nachteil von UV-Sterilisatoren liegt in ihrer Struktur. Die innere Quarzröhre, die die Lampe enthält, ist mit einer Gummidichtung an der äußeren Kammer befestigt. Sie funktionieren im Allgemeinen mindestens ein Jahr lang einwandfrei, können aber mit der Zeit spröde werden oder brechen. In diesem Fall könnte beim Zusammenbau des Sterilisators nach der Reinigung etwas Feuchtigkeit eindringen und in die elektrischen Bereiche gelangen, wodurch ein Kurzschluss entsteht und möglicherweise giftige Chemikalien ins Wasser gelangen (insbesondere im Fall von Meerwasser). Dies ist bei hochwertigen UV-Geräten kein Problem, also recherchieren Sie vor dem Kauf und achten Sie trotzdem bei jeder Reinigung darauf, die Gummidichtung zu überprüfen. 
 UV-Sterilisatoren sind im Allgemeinen einfacher zu bedienen als Ozonisatoren, da nichts im Wasser gelöst wird. Die einzige nennenswerte Gefahr ist der Kontakt von Wasser (insbesondere Meerwasser) mit den Elektroden aufgrund mangelnder Wartung. 
 &amp;nbsp; 
  Vor- und Nachteile von Ozon  
 Bei den Ozonisatoren ist die Situation umgekehrt. Sie benötigen wenig Wartung (nur der Luftfilter muss jährlich gereinigt werden) und sind in der Regel ein Leben lang robust. Allerdings ist das Ozongas, das direkt im Wasser gelöst wird, sehr giftig für Fische, Wirbellose und Menschen. Daher müssen Sie sicher sein, dass Sie genau die richtige Menge in eine Kontaktsäule (nicht in das Hauptaquarium) geben. Bevor das Wasser das Hauptaquarium erreicht, muss es gefiltert werden. Aktivkohle ist hier wirksam, da sie Ozon-Nebenprodukte abbaut. 
 Die meisten Hersteller empfehlen im Allgemeinen die Zugabe von 0,3 bis 0,5 mg Ozon pro 4 Liter Wasser pro Stunde. Oft reicht aber die Hälfte dieser Menge aus, um die Bakterienkonzentration im Aquarium sehr niedrig zu halten und die gesamte organische Substanz zu oxidieren, ohne die Leistung des biologischen Filters zu beeinträchtigen. 
 Man muss immer vermeiden, dass überschüssiges Ozon in das Aquarium gelangt, da dann zuerst die Wirbellosen sterben, gefolgt von den Fischen. 
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  Vorteile von Ozon  
 Ein interessanter Vorteil der Zugabe von Ozon besteht darin, dass Ammoniak sofort in Nitrat umgewandelt wird, was offensichtlich ein wünschenswertes Ergebnis ist. Es wird auch geglaubt (aber immer noch diskutiert), dass die Aktivität eines Abschäumers in einem Meerwasseraquarium erheblich gesteigert wird, wenn er in Kombination mit Ozon verwendet wird. Mikroalgen und Cyanobakterien werden in der Gegenwart von Ozon ein hartes Leben haben. 
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  Ozon messen  
 Da wir wissen, dass selbst extrem niedrige Ozondosen Fischen und Wirbellosen schaden können, ist es wichtig, messen zu können, wie viel Ozon sich im Aquarium befindet. Um die richtige Menge zu bestimmen, ist die beste Methode, sie indirekt zu messen, indem man das Oxidations-Reduktions-Potential (ORP) des Wassers misst. Man beginnt mit der Messung des ORP, bevor Ozon hinzugefügt wird, lässt das Wasser dann durch den Sterilisator laufen und misst das ORP erneut. 
 Das behandelte Wasser kann als sicher angesehen werden, wenn die Differenz nicht mehr als etwa 30 mV beträgt. Beachten Sie jedoch, dass es sich hierbei nicht um absolute Messungen handelt. Wenn das Wasser keine organischen oder anorganischen Verbindungen enthält, die oxidiert werden können, dann ist der gemessene Anstieg ausschließlich auf freies Ozon und seine Nebenprodukte zurückzuführen. In diesem Fall könnten sogar 30 mV Differenz leicht gefährlich sein. In anderen Fällen, wenn das Wasser stark verschmutzt ist, ist die Veränderung des ORP nur auf die Oxidation verschiedener Schadstoffe zurückzuführen, und das Wasser könnte sicher sein, auch wenn es einen großen Unterschied aufweist. 
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  Belüftungstechniken  
 Um herauszufinden was für Ihr System angemessen ist, verwenden Sie eine starke Belüftung über einen längeren Zeitraum. Nach drei oder vier Stunden Belüftung werden Sie feststellen, dass der Redoxwert konstant bleibt, d.h. dass Sie eine neue Basislinie für Ihr Wasser erreicht haben. Mit anderen Worten, das gesamte Ozon ist ausgetrieben worden, Nebenprodukte sind wahrscheinlich nicht vorhanden, und das höhere ORP ist nur auf oxidierte organische Verbindungen zurückzuführen. Glücklicherweise muss dieser Vorgang nur einmal durchgeführt werden, nämlich beim Hinzufügen des neuen Sterilisators. 
 Die einfachsten Ozonisatoren können an eine Kontaktsäule (z.B. einen Abschäumer) angeschlossen werden, und das Wasser kann anschließend durch Aktivkohle gefiltert werden, um unbeabsichtigte Rückstände des Gases zu entfernen. In diesem Fall kann die Einstellung des Ozonisators gemäß den oben beschriebenen Vorschlägen erfolgen. Andere Systeme, die komplexer sind, enthalten ebenfalls einen kontinuierlichen ORP-Sensor und regeln automatisch die Menge des zu lösenden Gases, wodurch Probleme mit Fischen und Wirbellosen vermieden werden. Beobachten Sie Ihre Tiere in den ersten Phasen nach der Installation eines Ozonisators stets sorgfältig und halten Sie sich bereit, den Ozonisator zu stoppen, wenn Sie Probleme feststellen. 
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  Fazit  
 Wenn es um die Entscheidung geht, was für Ihr System Sinn macht, ist zu beachten, dass beide Systeme unterschiedliche Vorteile haben. 
 Denken Sie z.B. an ihren Einsatz gegen bestimmte Krankheiten. Ozon kann absichtlich in einer höheren Dosis verabreicht werden (bis zu 35 bis 40 mV Unterschied), um einige Fischkrankheiten zu heilen. Tatsächlich wirken das gelöste Ozon und seine Oxidationsprodukte direkt auf den Körper (Epidermis, Kiemen, Flossen) von Fischen und können Bakterien, Pilze und einige Protozoen schnell abtöten. So kann es zum Beispiel sehr wirksam sein, um eine Infektion von Columnaris zu stoppen, die die Flossen von Fischen verfaulen lässt, oder schwarze Flecken auf dem Körper von Garnelen verursacht. 
 Wie bei jeder Behandlung müssen die Probanden streng überwacht werden. Der Hauptvorteil besteht darin, dass das oxidierende Gas sofort aus der Lösung austritt und das Aquarium sofort wieder in seine ursprüngliche Form zurückkehrt, ohne dass eine Filterung mit Aktivkohle, ein Wasserwechsel usw. erforderlich ist. Ozon ist auch perfekt, wenn Sie das Wasser für ein Reproduktions- oder Quarantänebecken desinfizieren müssen, denn Sie können die Ozonisierung in maximaler Stärke verwenden, dann über Nacht belüften und sicher sein, dass das Wasser rein und sicher ist. 
 UV-Entkeimungsgeräte eignen sich besser für Süßwasseraquarien für den Dauereinsatz. Sie fügen dem Wasser nichts hinzu und töten alles ab, was durch die Umwälzpumpe läuft (wenn das System gemäß den oben genannten Vorschlägen verwendet wird), aber sie töten keine Parasiten ab, die am Körper der Tiere anhaften oder im Schleim, an Felsen usw. enthalten sind. 
 Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sowohl UV-Sterilisatoren als auch Ozonisatoren zur Lösung spezifischer Probleme notwendig, manchmal sogar unentbehrlich sein können, dass sie jedoch nur dann eingesetzt werden sollten, wenn sie tatsächlich benötigt werden, mit den richtigen Vorsichtsmaßnahmen und nach bestimmten Techniken. 
 Ziel ist nicht, pauschal jedes Wasser durch Desinfektion zu „reinigen“. Natürliche Gewässer sind vollkommen sauber, wenn sie nicht sterilisiert werden. 
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                            <updated>2020-10-19T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Arten von Meerwasseraquarien nach Schwierigkeitsgrad</title>
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                                            Fische, Gestein, Wirbellose, Korallen - was ist das richtige für mich?
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                <![CDATA[
                 &amp;nbsp; Arten von Meerwasseraquarien nach Schwierigkeitsgrad  
  Quelle: www.aquariumtricks.com  
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  Reines Fischaquarium  
 Ein Meerwasseraquarium nur für Fische eignet sich gut für Neueinsteiger. Sie benötigen neben den Hardware Basics lediglich einen guten Bodengrund und Fische, die zueinander passen und pflegeleicht sind. Dazu gehören Riffbarsche, gelbe Doktorfische, und andere in Gefangenschaft gezüchtete Arten, die kein Riff benötigen um zu gedeihen. So können Sie sich in Ruhe mit der Prüfung der Wasserparameter und der Instandhaltung des Aquariums vertraut machen, ohne gleich ein ganzes Riff am Leben halten zu müssen. Da man weder Korallen noch Lebendgestein benötigt, ist diese Art von Meerwasseraquarium auch die günstigste Variante. 
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  2)&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   Sogenanntes FOWLR Aquarium (Fish Only With Live Rock)  
 Der Hauptunterschied zu einem reinen Fischaquarium ist hier die Einführung von Lebendgestein. Lebendgestein sind Fragmente alter Korallenriffe, die auf natürliche Weise von wirbellosen Meerestieren, Schwämmen und allen Arten nitrifizierender Bakterien besiedelt werden, daher die Bezeichnung &quot;lebend&quot;. 
 In einem Meerwasseraquarium fungiert das Lebendgestein als natürlicher Filter und hilft, die Wasserparameter stabil zu halten. Es ist ein Muss in einem Riffaquarium, das Korallen beherbergt, aber auch unglaublich hilfreich, ein reines Fischaquarium in einem Top-Zustand zu halten. 
 Ein FOWLR Aquarium ist eine leichter zu handhabende Alternative zu einem kompletten Riffaquarium mit Korallen etc., erlaubt Ihnen aber dennoch, schöne und empfindliche Meeresfische von ihrer besten Seite zu zeigen. Achtung: Sie müssen das Lebendgestein etwa 2 bis 4 Wochen in Ihrem Aquarium &quot;aushärten&quot; lassen, ähnlich wie bei einem Süßwasseraquarium, bevor Sie Fische einsetzen können. 
 Da Sie sich um lebende Korallen und Wirbellose keine Sorgen machen müssen, ist Ihre Auswahl an Fischen in einem FOWLR-Becken ziemlich groß. Zum Beispiel können große Skalare und Kugelfische gut gedeihen, und die Skalare helfen bei der Algenbekämpfung. 
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  3)&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   Fisch- und Wirbellosen-Salzwasseraquarium  
 Sie können auch wirbellose Tiere wie Krebse, Seesterne, Garnelen oder Seegurken in einem Aquarium halten. Diese sind allerdings in der Regel empfindlicher als Fische und bevorzugen Lebendgestein oder sogar ein vollwertiges Korallenriffaquarium. Die Haltung wirbelloser Tiere in einem FOWLR-Aquarium ist jedoch praktischer, da Sie nicht Gefahr laufen, dass Ihre Krebse oder Seeigel die Korallen anfressen und sie vom Bodengrund ablösen. 
 Es ist sehr wichtig, die Kompatibilität zwischen den Arten zu berücksichtigen, wenn Sie ein Salzwasserbecken für Fische und Wirbellose einrichten. Als natürliche Beute beliebt bei Fischen sind zum Beispiel Garnelen und Krebse, und das Letzte, was Sie wollen, ist, dass Ihre Aquarienbewohner sich gegenseitig fressen! Das Positive daran ist, dass einige wirbellose Tiere, auch wenn sie empfindlich sind, hervorragend geeignet sind, um das Aquarium frei von Detritus und Algen zu halten, und dass sie ununterbrochen als Putzkolonne arbeiten. 
 Im Allgemeinen sind Wirbellose wesentlich empfindlicher als die meisten Meerwasseraquarienfische, und es ist wichtig, die Wasserparameter sehr stabil zu halten. Seien Sie auch sehr vorsichtig mit Medikamenten oder Behandlungen des Wassers, da sich einige Metalle sehr schnell als tödlich erweisen können. 
  &amp;nbsp;  
  4)&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   Riffaquarium mit Korallen  
 Ein Korallenriffaquarium ist eines der kompliziertesten Riffbecken, die man einrichten kann, aber gleichzeitig kann es absolut atemberaubend sein. Korallenriffe sind von Fischen, Wirbellosen und Korallen bevölkert und verwenden Lebendgestein sowohl als Substrat für die Korallen als auch als Versteck für die Fische. Unter anderem Clownfische gedeihen in Riffaquarien hervorragend. 
 Weichkorallen sind leichter zu pflegen und wachsen schneller als Hartkorallen, und einige sind sogar photosynthetisch, so dass die Pflege einfacher ist. Korallen generell benötigen sehr spezifische Wasserbedingungen und eine starke Strömung, die Nährstoffe zirkulieren lässt und Detritus abtransportiert. Um das ökologische Gleichgewicht eines marinen Riffbeckens zu erhalten, benötigen Sie höchstwahrscheinlich auch ein Refugium. 
 Korallenriffaquarien sind nicht unbedingt schwierig zu halten, jedoch sind die richtige Ausrüstung, regelmäßige, sorgfältige Wassertests und bestimmte Lichtverhältnisse von großer Wichtigkeit. 
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  5)&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;   Spezialisten- Meerwasseraquarium  
 Ein solches Aquarium ist für Aquarianer, die eine spezielle Herausforderung suchen. Es dient der Haltung einer einzigen Fisch- oder Wirbellosenart, die ganz bestimmte Bedingungen erfordert. Sie können zum Beispiel Seepferdchen, Tintenfische oder sogar Haie halten. 
 Jedes Spezialisten-Aquarium ist anders, da die Umgebung sorgfältig auf seine Bewohner abgestimmt werden muss. Aus diesem Grund kann dies selbst für erfahrene Aquarianer eine Herausforderung darstellen. 
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                            <updated>2020-09-09T00:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Korallenkrabben - gut oder böse?</title>
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                                            Kleine Übersicht über Korallenkrabben
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                <![CDATA[
                   Korallenkrabben - gut oder böse?&amp;nbsp;   
 &amp;nbsp; 
   Quelle: www.reefbuilders.com   
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  Nicht selten schmuggeln sich mit unseren Korallen, egal ob aus Aquakultur oder Wildfang, kleine Krebse in unser Aquarium. Nun gilt es, zu unterscheiden, welche nützlich und welche schädlich sind.&amp;nbsp;  
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  Hier eine schnelle Übersicht, und was man mit Störenfrieden machen kann.  
 &amp;nbsp; 
  Nützliche Korallenkrabben findet man in Acropora, Pocillopora, Stylophora und Seriatopora. Diese Korallenkrabben bevorzugen meist eine bestimmte Spezies und man findet selten mehr als eine Krabbenart in einer Koralle. Die bekanntesten Arten „guter“ Korallenkrabben sind Tetralia und Trapezia. Sie können alleine aber auch in Paaren auf den Armen des Korallengastgebers leben und verteidigen die Koralle vor anderen Krabben oder Raubtieren wie Seesternen.&amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
  Die beherbergten Krabben fressen nicht die Koralle selber, sondern ernähren sich von nährstoffreichem Schleim, den die Koralle produziert. Es handelt sich also um eine symbiotische Beziehung, und man kann sogar „gute“ Korallenkrabben kaufen, um sein Aquarium zu bereichern.&amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
  Vielleicht haben Sie schon von der Tetralia cinctipes gehört. Man kann sie leicht erkennen anhand ihres weißen Körpers und der schwarzen Linie, die über das Gesicht verläuft.&amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
  Diese Krabben findet man häufig am Korallenfuß versteckt zwischen den Armen. Wenn Sie die Krabben behalten möchten, sollten Sie sie allerdings entfernen bevor Sie Ihre Korallen „dippen“, da Korallenbäder die Krabben in Schock versetzen oder sie sogar umbringen können. Nutzen Sie einfach ein geeignetes Werkzeug, um die Krabbe von der Koralle abzunehmen, und setzen Sie sie in ein Aufbewahrungsgefäß für die Zeit des Korallenbades.&amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  Eine Art auf die man aufpassen sollte, da sie Korallen bis auf den letzten Krümel auffuttert ist die sogenannte „gorilla crab“. Diese Art wurde bisher ausschließlich auf Acropora gesehen, noch nie auf Pocillopora, Stylophora oder Seriatopora.&amp;nbsp;  
 &amp;nbsp; 
  Die „Gorillakrabbe“ lässt sich leicht anhand ihres gerundeten, knubbeligen Körpers, den blauen Augen und den behaarten Gorillabeinchen erkennen.&amp;nbsp;  
  Sie ist zunächst harmlos, wenn sie aber größer wird, kann sie in Ihrem Riffbecken Verwüstung anrichten indem sie kleinere Tiere wie Fische oder Garnelen erbeutet.  
 &amp;nbsp; 
  Eine weitere Art, die schädlich sein kann, ist die Gallenkrabbe. Diese kleinen Krabben kommen ausschließlich auf Seriatopora vor und können sich in den Körper der Koralle eingraben.  
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
  Leider sind noch lange nicht alle Korallenkrabbenarten bekannt und erforscht, sodass es manchmal schwierig sein kann, zu entscheiden, ob sie nützlich oder schädlich sind.  
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